Weltfahrradtag in Stuttgart Initiative macht Wilhelmsbrücke zur autofreien Zone

Die Wilhelmsbrücke wurde zur autofreien Zone. Foto: Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart 12 Bilder
Die Wilhelmsbrücke wurde zur autofreien Zone. Foto: Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Radfahrer im Südwesten haben am Feiertag mit verschiedenen Aktionen für bessere Bedingungen in den Städten demonstriert. In Stuttgart wurde die Wilhelmsbrücke zur autofreien Zone. Worum ging es bei der Aktion?

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Stuttgart - Am Weltfahrradtag haben Radfahrer auch im Südwesten mit verschiedenen Aktionen für bessere Bedingungen in den Städten demonstriert. An zahlreichen Orten sollten am Donnerstag provisorische, sogenannte Pop-up-Radwege aufgebaut werden. In der Landeshauptstadt machte die Initiative „Radentscheid Stuttgart“ die Wilhelmsbrücke zur autofreien Zone. Es gehe darum, zu zeigen, wie die Brücke von Fußgängern und Radfahrern besser und mit weniger Konflikten genutzt werden könne und dass sie dem Autoverkehr zugleich nicht fehle, erklärte ein Sprecher.

Aufgerufen zu dem bundesweiten Aktionstag hatte das Bündnis „BundesRad“. Der ADFC Baden-Württemberg unterstützt die verschiedenen Kundgebungen im Südwesten. „Radfahren muss eine selbstverständliche Art der Mobilität werden“, hieß es von dort. Deutschlandweit waren Aktionen in fast 30 Städten angekündigt.

Auch Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) warb noch einmal eindringlich für das Fahrrad. Der Ausbau des Radverkehrs bilde einen Schwerpunkt im neuen Koalitionsvertrag, hatte er schon am Dienstag mit Blick auf den Weltfahrradtag betont. Hermann will den Radverkehrsanteil im Land bis 2030 im Vergleich zu 2017 auf 20 Prozent verdoppeln.




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