Die Liturgie stammt in diesem Jahr von Frauen aus England, Wales und Nordirland. Die Evangelische Erwachsenenbildung bietet dazu am 5. Februar eine Einführung an.
Leonberg - Der Weltgebetstag 2022 wird in diesem Jahr nicht von Frauen aus der Südsee, aus Afrika oder Südamerika vorbereitet. Am Freitag, 4. März, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus England, Wales und Nordirland. Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden sie ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen von ihrem Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaft.
Ganz eigenen Charakter
Bei allen Gemeinsamkeiten hat jedes der drei Länder des Vereinigten Königreichs seinen ganz eigenen Charakter: England ist mit 130 000 Quadratkilometern der größte und am dichtesten besiedelte Teil des Königreichs – mit über 55 Millionen Menschen leben dort etwa 85 Prozent der Gesamtbevölkerung. Seine Hauptstadt London ist wirtschaftliches Zentrum sowie internationale Szene-Metropole für Mode und Musik.
Die Waliser sind Menschen, die sich voller Stolz ihre keltische Sprache und Identität bewahrt haben. Von der Schließung der Kohleminen in den 1980er Jahren hat sich Wales wirtschaftlich bisher nicht erholt.
Grüne Wiesen, unberührte Moorlandschaften, steile Klippen und einsame Buchten sind typisch für Nordirland. Jahrzehntelange gewaltsame Konflikte zwischen den protestantischen Unionisten und den katholischen Republikanern haben bis heute tiefe Wunden hinterlassen.
Einstimmen und vorbereiten
Die evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Leonberg lädt zu einem Einstimmungs- und Vorbereitungsnachmittag am Samstag, 5. Februar, um 14 Uhr ein. Dabei geht es um Einblicke in die Weltgebetstagsländer und die Liturgie des Weltgebetstages und darum Ideen zu entwickeln, wie auch in diesen Zeiten die Feier des Weltgebetstages möglich ist.
Die Veranstaltung in Leonberg findet online statt. Der Zugangslink dazu ist ab 31. Januar zu finden auf ewb-leonberg.de.