Weltmeister zurück beim VfB Stuttgart So lief das Pavard-Comeback

Von Dirk Preiß 

Benjamin Pavard, der Weltmeister aus Frankreich, ist früher als geplant ins Training beim VfB Stuttgart eingestiegen – und hatte dabei gleich ein straffes Programm zu absolvieren.

Seit Mittwoch wieder im Kreise der Mannschaft des VfB Stuttgart: Weltmeister Benjamin Pavard (Mi.) Foto: StZN
Seit Mittwoch wieder im Kreise der Mannschaft des VfB Stuttgart: Weltmeister Benjamin Pavard (Mi.) Foto: StZN

Stuttgart - Erst am 13. August hätte Benjamin Pavard wieder auf dem Trainingsplatz des VfB Stuttgart stehen müssen – bis dahin wurde dem französischen Weltmeister Sonderurlaub gewährt. Doch den 22-Jährigen juckte es nach viel Feierlichkeiten und den entspannten Tagen danach schon früher in den Füßen. Also wurde er bereits am Dienstagabend im Clubhaus des VfB vorstellig. „Ein tolles Zeichen von Benji“, freute sich der Stuttgarter Sportvorstand Michael Reschke.

Am Samstag wohl noch nicht dabei

Nach einem Gespräch mit den Verantwortlichen begann für Pavard dann am Mittwoch der Trainingsalltag. Am Vormittag absolvierte er den Leistungstest, den seine Teamkollegen längst hinter sich haben. Gegen 14 Uhr traf er erstmals seit der WM auf den Rest des VfB-Teams, um 15 Uhr stand er auf dem Trainingsplatz. Im Anschluss an die Einheit stand für die gesamte Mannschaft noch ein Medientermin für die Deutsche Fußball-Liga (DFL) auf dem Programm.

Am kommenden Samstag (17 Uhr) bestreitet der VfB sein letztes Testspiel vor dem Pflichtspielstart eine Woche darauf. In Weinstadt geht es gegen das spanische Team von Real Sociedad. Dass Pavard dann schon mit dabei ist, gilt als unwahrscheinlich. Dass Pavard generell eine weitere Saison in Stuttgart am Ball sein wird, ist noch nicht definitiv, der Club hat aber stets signalisiert, dass er den Abwehrspieler erst im Sommer 2019 abgeben würde. Dann darf Pavard den VfB für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen.