Weltweites Phänomen Mysteriöse Stele taucht bei den Felsengärten auf

In der vergangenen Woche ist in Hessigheim eine Stele aufgetaucht. Foto: privat/David Myers 4 Bilder
In der vergangenen Woche ist in Hessigheim eine Stele aufgetaucht. Foto: privat/David Myers

Nun hat auch die Region Stuttgart einen geheimnisvollen Monolith. Im Kreis Ludwigsburg wurde ein Objekt aufgestellt, das in ähnlicher Form auch schon anderswo aufgetaucht ist. Vermutlich ist ein Künstlerkollektiv dafür verantwortlich.

Hessigheim - Im US-Bundesstaat Utah tauchte vor einigen Wochen mitten in der Wüste ein geheimnisvoller Monolith auf. Wildbiologen entdeckten ihn beim Schafezählen vom Hubschrauber aus. Wer ihn dort aufgestellt hatte und was es mit dem Objekt auf sich hat, darauf konnte niemand eine Antwort geben. Und es wurden immer mehr. Rund um den Globus stehen mittlerweile Stelen: Auf der britischen Isle of Wight, in den Niederlanden, Spanien, Belgien - und auch in Deutschland, zum Beispiel in der Nähe des Schlosses Neuschwanstein. Einige der Objekte sind wieder verschwunden, einige auch abgerissen oder zerstört. Seit der vergangenen Woche hat auch die Region Stuttgart einen metallisch funkelnden Kubus. Diejenigen, die ihn aufgestellt haben, haben einen besonders schönen Platz ausgesucht: Bei den Felsengärten in Hessigheim (Kreis Ludwigsburg) mit Blick auf den sich durch das Tal schlängelnden Neckar.

Bilder von mehreren Skulpturen sind unter anderem auf dem Instagram-Kanal des Künstlerkollektivs „themostfamousartist“ zu sehen, das die Aktion für sich beansprucht. Darüber, was es mit den mysteriösen Monolithen auf sich hat, waren zuvor die Spekulationen ins Kraut geschossen. Mehrere Künstler, darunter auch der Brite Banksy, gerieten in Verdacht. Die Stelen gaben auch Anlass für allerlei krude (Verschwörungs-)Spinnereien. Im Internet wurde beispielsweise gemutmaßt, dass Aliens versuchen, mit der Menschheit Kontakt aufzunehmen. Zuletzt berichteten Medien darüber, dass es sich um eine PR-Aktion für eine neue Netflix-Serie handeln soll.

*In der ursprünglichen Version des Artikels war davon die Rede, dass bislang nicht geklärt sei, wer für die Aktion verantwortlich ist. Die Informationen zum Künstlerkollektiv „themostfamousartist“ wurde nachträglich eingefügt.




Unsere Empfehlung für Sie