Wer sieht den Panda? Wie ein kleines Suchbild viral geht

Von red 

Was im Netz viral geht, lässt sich schlecht planen. Oft sind Katzen, nackte Haut oder Herzschmerzgeschichten involviert. In diesem Fall ist es harmloses Suchbild, dessen versteckter Inhalt die Aufmerksamkeit gut gebrauchen kann.    

Ausschnitt der Grafik des russischen Künstlers Ilja Klemencov. Foto: Ilja Klemencov
Ausschnitt der Grafik des russischen Künstlers Ilja Klemencov. Foto: Ilja Klemencov

Stuttgart - "Hä, ich seh da gar nichts!", ruft die verwirrte Kollegin. Man braucht etwas Geduld und Abstand, um das versteckten Tier inmitten von schwarzweißen Zickzacklinien zu entdecken:

Und, geschafft? Die stellenweise verdichteten Linien zeigen aus einiger Entfernung betrachtet einen Großen Panda.

Die Grafik stammt von dem russischen Künstler Ilja Klemencov und ist schon älteren Datums - dank der Verbreitung über Twitter und Facebook rückt sie nun wieder ins Bewusstsein eines größeren Publikums. Der Titel „They can disappear“ („Sie können verschwinden“) weist auf die Gefährdung des Großen Pandas hin und unterstützt damit den World Wide Fund for Nature (WWF), der sich unter anderem für die gefährdete Art einsetzt und zu seinem Logo auserkoren hat. 

Nicht einmal mehr 2000 Große Pandas leben in freier Wildbahn.