Wer wird Millionär? Fan räumt Jauchs Jubiläumsmillion ab

Der Jurist Jan Stroh (links) verlässt Günther Jauchs (rechts) Sendung als frisch gebackener Millionär. Foto: dpa
Der Jurist Jan Stroh (links) verlässt Günther Jauchs (rechts) Sendung als frisch gebackener Millionär. Foto: dpa

Der Gewinner der „Wer wird Millionär“ ist ein großer Fan der Fernsehsendung. Seine Leidenschaft machte ihn nun reich. Doch das Gehabe des Millionärs erregte auch Kritik.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Köln - Der Jurist Jan Stroh aus Hamburg ist der 15. Millionengewinner in der 20-jährigen Geschichte der RTL-Quizshow „Wer wird Millionär?“. Der 35-Jährige, der nach eigenen Angaben in 20 Jahren keine Ausgabe der Sendung verpasst hat, konnte am Montagabend alle 15 Fragen beantworten und sicherte sich so die Million. Bei der Sonderausgabe zum 20. Jubiläum stellte Moderator Günther Jauch (63) ausschließlich Fragen, die schon einmal vorgekommen waren. Diese Regeländerung spielte Stroh in die Karten, der sich an viele Fragen (und die richtigen Antworten) noch erinnern konnte.

So auch bei der Millionenfrage: „Welches dieser Grimm’schen Märchen beginnt nicht mit „Es war einmal ...“? A: Rumpelstilzchen, B: Hans im Glück, C: Die Sterntaler, D: Rotkäppchen. Der 35-Jährige merkte an, dass diese Frage 2002 Hape Kerkeling in einem Prominenten-Special gestellt worden sei und antwortete mit „Hans im Glück“.

Unmut in sozialen Netzwerken

Der leidenschaftliche Quiz-Fan, der sich sogar ein kleines „Wer wird Millionär?“-Pult in den Keller baute und dort Quiz-Abende organisiert, will zunächst nach Australien und Neuseeland reisen. „Es hat sich gelohnt. Einfach klasse“, sagte er in einem RTL-Interview.

Während viele Fernsehzuschauer dem leidenschaftlichen Fan die Million gönnten, regte sich in sozialen Netzwerken auch Unmut über das Auftreten des Gewinners.

So befand zum Beispiel Comedian Oliver Pocher, der bei der Aufzeichnung im Publikum saß: „Er muss stark an seinen Sympathiewerten arbeiten. Aber er ist ja jetzt Millionär. Von daher kann es ihm scheißegal sein.“

Unsere Empfehlung für Sie