Werkhaus in Feuerbach Petra Mack ist neue Leiterin

P.  Mack Foto: privat
P. Mack Foto: privat

Die Heilpädagogin und Erzieherin hat beim BHZ (ehemals Behindertenzentrum) in Feuerbach neu angefangen.

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Stuttgart - Petra Mack, Absolventin des diakonischen Kontaktstudiums „Frauen in Führung“, war mehrere Jahre lang bei der Stiftung Nikolauspflege für blinde und sehbehinderte Menschen in führenden Positionen tätig, zunächst als Heimleiterin des neuen Bereichs „Haus am Dornbuschweg“, nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt in China als Geschäftsbereichsleiterin Arbeit und Beschäftigung und schließlich landesweit als Geschäftsbereichsleiterin Teilhabe erwachsener Menschen mit Behinderung.

In ihren Verantwortungsbereich fielen die personelle, inhaltliche und betriebswirtschaftliche Verantwortung für die Bereiche Wohnen, Förder- und Betreuungsbereich, das ambulant betreute Wohnen und die Projektleitung für Bauprojekte.

Arbeitsplätze für 200 Menschen mit Behinderung

Im Werkhaus Feuerbach, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung mit den Außenstellen Burgenlandzentrum, Dornbirner Straße und Tafel Feuerbach, sind über 200 Menschen mit Behinderung in den Bereichen Hauswirtschaft, Gastronomie, Dienstleistungen, Verpackung, Montage, Kreativabteilung, Förder- und Betreuungs- sowie Berufsbildungsbereich beschäftigt. Ihre Zahl wächst stetig, deshalb sucht das BHZ aktuell eine Örtlichkeit für eine flächenmäßige Erweiterung.

„Wir freuen uns, in Petra Mack eine fachkundige Leitung für das Werkhaus Feuerbach gefunden zu haben, die das System der Behindertenhilfe kennt“, sagt die BHZ-Vorstandsvorsitzende Irene Kolb-Specht, „und sind uns sicher, dass sie die notwendige Erfahrung mitbringt, um die Herausforderungen des Standorts mit Tatkraft anzugehen.“

Vorgänger Friz zog es zurück zur Jugendhilfe

Petra Mack (48) ersetzt Joachim Friz, der erst Anfang 2020 beim BHZ angefangen hatte, dann aber knapp ein Jahr später das Werkhaus wieder verließ. „Er kam aus der Jugendhilfe und dafür schlägt sein Herz auch heute noch“, sagte Kolb-Specht im Januar dieses Jahres auf Nachfrage unserer Zeitung. Mitte November habe Friz die Kündigung zum Jahresende eingereicht. „Natürlich war das überraschend und traurig. Aber wir haben für diese Entscheidung Verständnis.“




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