Am Morgen noch trocken, ab Mittag dann Schauer – der Vatertag wird in Stuttgart und der Region durchwachsen.

Wer an Christi Himmelfahrt mit dem Bollerwagen losziehen will, der sollte einen Regenschirm einpacken oder zeitig losgehen. Denn am Vatertag wird es laut Thomas Schuster, der beim Deutschen Wetterdienst Stuttgart und die Region im Blick hat, nass. Jedoch erst in der zweiten Tageshälfte, wofür Wind aus Westen verantwortlich ist, der ab Mittag Schauer mit sich bringt. „Der Wind wird mit 40 bis 50 Kilometern pro Stunde aus westlicher Richtung auffrischen“, so Thomas Schuster.

 

Auch wenn es an Himmelfahrt somit keinen strahlend blauen Himmel gebe, gebe es immerhin keine Gewitter und auch keinen Dauerregen in Stuttgart und Umgebung. „Wo die Schauer in der Region am stärksten sind, lässt sich aber nicht genau sagen“, berichtet der Wetterexperte.

Am Donnerstag klettert das Thermometer auf 14 Grad

Was sich hingegen genau sagen lässt, ist, wie hoch das Thermometer am Donnerstag klettert. Laut Thomas Schuster gibt es tagsüber 14 Grad, in der Nacht auf Donnerstag sind es 7 Grad und in der Nacht auf Freitag ist mit 4 Grad zu rechnen. Damit machen die Eisheiligen ihrem Namen auch am Donnerstag alle Ehre – so wie in der ganzen Woche: Laut Thomas Schuster seien die Temperaturen in diesem Jahr pünktlich zu den Eisheiligen, die vom 11. bis zum 15. Mai andauern, gesunken. „Diese Woche gibt es einen signifikanten Temperaturrückgang“, so Schuster.

Laut der Bauernregel läuten die Eisheiligen Mitte Mai eine Phase ein, in der milde Frühlingstage von Kaltluft durchzogen werden. Dadurch wird es deutlich kühler und vielerorts muss auch noch mit Frost gerechnet werden.

Thomas Schuster rät daher: Wer im Garten loslegen will, der sollte bis zum Feiertag warten, denn insbesondere in der Nacht auf Mittwoch gibt es noch einmal Bodenfrost. Danach ist erst einmal nicht mehr mit Frost zu rechnen, die Temperaturen steigen am Wochenende aber auch nicht über 15 Grad.