Pünktlich zu den Eisheiligen wird es in Baden-Württemberg noch einmal ungewöhnlich kühl. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lenkt ein Tief mit Kern zwischen Island, Schottland und Norwegen kühle Meeresluft nach Süddeutschland. Besonders in der Nacht zum Mittwoch kann es örtlich Frost geben. Die Tiefstwerte liegen dann zwischen plus 6 und minus 2 Grad.
DWD warnt vor Frost, Wind und einzelnen Gewittern
Laut DWD muss bis Dienstagmorgen im Bergland sowie in ungünstigen Lagen vereinzelt mit leichtem Frost gerechnet werden. In der Nacht zum Mittwoch tritt Frost dann eher gebietsweise auf. Auch Frost in Bodennähe ist möglich.
Zusätzlich bleibt das Wetter wechselhaft. Für Dienstag meldet der DWD im Osten Baden-Württembergs einzelne Gewitter, die von stürmischen Böen um 70 Kilometer pro Stunde begleitet werden können. Vor allem im Osten und Nordosten sind tagsüber zudem Böen um 55 Kilometer pro Stunde aus West bis Nordwest möglich.
In höheren Lagen oberhalb von 1000 Metern kann es bis zum Morgen örtlich glatt werden. Grund sind kräftige Schneeschauer, die im Bergland auftreten können.
Dienstag: Viele Wolken im Nordosten, freundlicher im Südwesten
Am Dienstag zeigt sich das Wetter im Land zweigeteilt. Im Nordosten gibt es viele Wolken, im Südwesten ist es dagegen häufiger heiter. Örtlich treten Schauer auf, vor allem im Norden und Osten. Im Bergland können diese mit Schnee vermischt sein. Am Nachmittag sind im Osten kurze Gewitter möglich.
Die Temperaturen bleiben für Mitte Mai niedrig. Auf der Alb werden laut DWD nur etwa 7 Grad erreicht. Am Rhein und Neckar steigen die Werte auf 12 bis 15 Grad. Dazu weht meist mäßiger Westwind mit frischen bis starken Böen.
Nacht zum Mittwoch: Tiefstwerte bis minus 2 Grad
In der Nacht zum Mittwoch klart es zunächst vielerorts auf. In der zweiten Nachthälfte ziehen von Norden her wieder Wolken auf. Es bleibt meist trocken. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen plus 6 und minus 2 Grad. Gebietsweise ist Frost in Bodennähe möglich.
Damit fallen die kühlen Nächte genau in die Zeit der sogenannten Eisheiligen. Diese gelten traditionell als Phase, in der es im Mai noch einmal zu Kälterückfällen kommen kann. Meteorologisch ist die Lage in diesem Jahr durch die Zufuhr kühler Meeresluft geprägt.
Mittwoch: Erst freundlich, später Regen und Gewitter
Am Mittwoch bleibt es trotz teils dichter Wolkenfelder zeitweise noch freundlich. Am Nachmittag ziehen im Norden und Westen Regen oder Schauer auf. Vereinzelt können auch Gewitter auftreten. In den übrigen Landesteilen bleibt es zunächst trocken.
Die Höchstwerte liegen zwischen 11 Grad im Bereich der Alb und 17 Grad in der Kurpfalz. Der Wind weht häufig mäßig aus westlichen Richtungen. Auf den Schwarzwaldgipfeln sind starke bis stürmische Böen möglich.
In der Nacht zum Donnerstag zieht nach DWD-Angaben teils kräftiger Regen durch. Die Temperaturen sinken auf 9 bis 3 Grad.
Auch Donnerstag und Freitag bleiben kühl und unbeständig
Am Donnerstag erwartet der DWD meist stark bewölktes Wetter mit zeitweise schauerartig verstärktem Niederschlag. Einzelne Gewitter sind wahrscheinlich. Die Temperaturen erreichen 9 Grad im Bergland und um 15 Grad in den Niederungen. Dazu weht mäßiger Südwest- bis Westwind, der in Böen frisch bis stark ausfallen kann. Im Hochschwarzwald sind starke bis stürmische Böen möglich.
Auch in der Nacht zum Freitag bleibt es stark bewölkt und überwiegend regnerisch. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und 1 Grad, lokal kann erneut Frost in Bodennähe auftreten.
Am Freitag setzt sich das wechselhafte Wetter fort. Es bleibt stark bewölkt, örtlich fällt Regen oder es gibt Schauer. Vereinzelt sind Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 14 Grad. In der Nacht zum Samstag sinken die Temperaturen auf 6 bis 0 Grad, vereinzelt ist Bodenfrost möglich.