Whatsapp-Abzocke Fiese Betrügermasche bei Messenger-Dienst

Von red 

Whatsapp führt am 18. November eine neue Regelung für die Datenspeicherung ein. Auf diesen Zug sind Betrüger aufgesprungen. Mit falschen Mails wollen sie User dazu bringen, Geld für die Nutzung des beliebten Messengers zu überweisen.

Die Betrüger verlangen bis zu 400 Euro für die Mitgliedschaft bei Whatsapp. Foto: dpa-Zentralbild
Die Betrüger verlangen bis zu 400 Euro für die Mitgliedschaft bei Whatsapp. Foto: dpa-Zentralbild

Stuttgart - 59 Euro pro Jahr für Whatsapp? Diese Nachricht dürfte die Millionen-User des beliebten Messengers zusammenzucken lassen. Doch hinter dieser Forderung steckt nicht das Unternehmen. Es handelt sich um eine neue Betrügermasche.

Dabei drohen die Hochstapler mit der Löschung des Kontos, da die Backup-Cloud angeblich voll sei. Wer dies verhindern möchte, soll eine Mitgliedschaft für knapp 60 Euro pro Jahr abschließen. Man könne auch einen Vertrag auf Lebenszeit abschließen. Der Preis dafür: stolze 399 Euro. Der Betrag soll dann via PayPal bezahlt werden. Wer eine solche Mail erhält, kann diese getrost ignorieren und löschen. Wer schon Geld überweisen hat, kann sich an PayPal wenden.

Hintergrund ist eine neue Regelung bei Whatsapp, mit der Nutzer ein Backup bei Google-Drive anlegen können. Dadurch geht ihnen künftig kein Speicherplatz mehr auf dem Smartphone verloren. Im Zuge der Neuerung werden Backups gelöscht, die älter als ein Jahr sind. Das neue Reglement ist ab dem 18. November gültig. Bis dahin haben die Nutzer noch Zeit, ihre älteren Daten mit einem Backup zu speichern.