In der Gemeinde Lonsee tauchen seit Ende Oktober immer wieder erlegte und zurückgelassene Rehe auf. Die zuständigen Jäger in den Revieren alarmieren schließlich die Polizei.

Digital Unit: Lea Krug (lkr)

Lonsee - Im Alb-Donau-Kreis hat es die Polizei derzeit mit einem Fall von Wilderei zu tun, der Rätsel aufgibt. Zwischen Ende Oktober und Anfang November sind in mehreren Jagdrevieren der Gemeinde Lonsee immer wieder erlegte und zurückgelassene Rehe aufgetaucht – von insgesamt vier Tieren ist die Rede. An verschiedenen Stellen fanden Jäger die Kadaver.

Alle vier Tiere wurden erschossen und auf Feldern in der Nähe von asphaltierten Straßen an verschiedenen Stellen in der Gemeinde zurückgelassen. Offenbar ist es dem Täter nicht um das Fleisch der Tiere gegangen, sie wurden nicht zerlegt oder auseinandergenommen, erklärt ein Polizeisprecher. Die Polizei geht offenbar von einer Tatperson aus, wie aus einer nun veröffentlichten Mitteilung hervorgeht.

Jäger alarmierten die Polizei

Welches Motiv der Täter oder die Täterin hat, sei bislang unklar und man wolle darüber nicht spekulieren, heißt es aus der Pressestelle. Der Fall wurde der Polizei erst jetzt bekannt, die zuständigen Jäger hatten sie erst nach der zuletzt festgestellten Häufung dieser Fälle alarmiert. Ähnliche Tötungen von Tieren aus der Vergangenheit seien nicht bekannt, erklärt der Sprecher.

Der Polizeiposten Amstetten hat die Ermittlungen nun aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, denen verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich Lonsee aufgefallen sind.

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