Wildtiere im Garten Maulwürfe mögen keinen Lärm

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Für jeden Hobbygärtner ist es ein Graus: Maulwurfshügel, die den englischen Rasen verunzieren. Auch wenn die kleinen Erdarbeiter viele Schädlinge zunichte machen und den Boden gut durchlüften, sind Maulwürfe bei Gartenbesitzern nicht sonderlich beliebt.

Trotzdem rät Martin Klatt zu Geduld und Nachsicht. "Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Deshalb darf man sie auf keinen Fall fangen oder gar töten." Auch in Lebendfallen könnten die Tiere aus Stress, Hunger oder Unterkühlung jämmerlich verenden.

Allerdings kann man sich die Lärmempfindlichkeit der scheuen Maulwürfe zunutzemachen: Klappernde Windräder sind den Tieren ein Graus. Keine Zierde, aber effektiv: Eisenstangen in den Boden stecken und mit einer weiteren Stange dagegenschlagen - der Schall ist unter der Erde laut zu hören. Die im Handel abgebotenen Ultraschallgeräte erfüllen den gleichen Zweck. Auch von intensiven Gerüchen von Knoblauchsud oder ätherischen Ölen lassen sich manche Maulwürfe vertreiben.

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