Zwischen Eichholz und Breuningsweiler springt ein Reh plötzlich auf die Straße. Ein Fahrer bremst, ein zweiter kann nicht mehr reagieren – der Schaden ist erheblich.
Plötzlich stand es da. Gegen Samstagmittag, kurz nach zwölf, sprang bei Winnenden ein Reh aus dem Wald auf die Kreisstraße 1913. Ein 50-jähriger Renault-Fahrer war gerade unterwegs Richtung Breuningsweiler, als das Tier unterhalb der Deponie Eichholz unvermittelt die Fahrbahn kreuzte. Reflexartig trat er auf die Bremse und brachte seinen Wagen rechtzeitig zum Stehen.
Ein 19-Jähriger am Steuer eines BMW hingegen konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren. Er krachte dem Renault ins Heck. Der Schock: groß. Der Sachschaden: rund 10.000 Euro. Glück im Unglück: Verletzt wurde niemand.
Und auch das Reh zog unbeschadet weiter seines Weges, offenbar ahnungslos über den Blechsalat, den es hinterließ.