Wilhelma in Stuttgart Geldspritze für Sanierung des Kassenhäuschens

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Das denkmalgeschützte Kassenhäuschen der Stuttgarter Wilhelma muss saniert werden. Für die Sanierungsmaßnahmen kommt eine Geldspritze aus Berlin: 900 000 Euro.

Das Kassenhäuschen der Stuttgarter Wilhelma ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Foto: Wilhelma Stuttgart
Das Kassenhäuschen der Stuttgarter Wilhelma ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Foto: Wilhelma Stuttgart

Stuttgart - Jeder Besucher der Wilhelma kennt den prägnanten Baukörper am Eingang des zoologisch-botanischen Gartens. Der Kassenpavillon an der Terrakotta-Wand im denkmalgeschützten Bereich des maurischen Gartens ist allerdings in die Jahre gekommen und muss dringend saniert werden. Dafür seien im Bundeshaushalt 2020 insgesamt 900 000 Euro bereitgestellt worden, teilt die Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag mit. Das habe der Haushaltsausschuss des Bundes am Donnerstag beschlossen. Sie habe sich für diese Maßnahme eingesetzt.

Auch Ute Vogt, die Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordnete, freut sich über diese Förderung des Bundes: „Die Wilhelma ist nicht nur ein Zoo, sondern mit seinen Gebäuden im maurischen Stil auch eine architektonische Perle. Und der Kassenpavillon stimmt die Besucherinnen und Besucher auf einen schönen Tag ein.“ Angedacht sind die Sanierungen der gusseisernen Konstruktion der Vordächer, des Sandsteinkerns und dessen Malereien außen und innen. Mit der Sanierung soll im kommenden Jahr in vier Schritten begonnen werden. Das Sanierungsvolumen beträgt insgesamt rund 1,9 Millionen Euro.

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