Wilhelma Stuttgarts jüngstes Okapi braucht menschliche Hilfe

Von red/dpa/lsw 

Das Okapi-Baby in der Stuttgarter Wilhelma wird von seiner Mutter derzeit nicht mit Flüssigkeit versorgt. Nun haben die Tierpfleger sich des namenlosen Nachwuchses angenommen.

Der kleine – noch namenlose – Bulle bekommt fünfmal am Tag eine halben Liter besonders fettreicher Milch aus der Flasche. Foto: dpa 4 Bilder
Der kleine – noch namenlose – Bulle bekommt fünfmal am Tag eine halben Liter besonders fettreicher Milch aus der Flasche. Foto: dpa

Stuttgart - Sie putzt ihren Nachwuchs liebevoll und verteidigt ihn auch umsichtig - doch trinken lassen hat Stuttgarts Okapi-Mama Nyota ihr Baby seit der Geburt vor gut einer Woche noch nicht. Die Versorgung übernehmen die Tierpfleger der Wilhelma, wie eine Sprecherin des zoologisch-botanische Gartens mitteilte. Zwischen 5.00 und 23.00 Uhr bekomme der kleine - noch namenlose - Bulle fünfmal am Tag eine halben Liter besonders fettreicher Milch aus der Flasche. Ansonsten stakst er noch ein wenig wacklig durch das Stroh im Giraffenhaus.

Der menschliche Kontakt werde in der wichtigen Prägephase auf das Nötigste begrenzt. Das Giraffenhaus bleibt vorerst geschlossen. Auch Mama Nyota musste einst nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter teilweise von Hand aufgezogen werden. Okapis wurden erst 1901 in den Regenwäldern Zentralafrikas entdeckt. Der Bestand der Einzelgänger dort wird laut Wilhelma auf 15 000 Tiere geschätzt. In Europa leben rund 70 Exemplare in 24 Zoos.

Sehen Sie im Video das Okapi Lumara in der Wilhelma:

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