Für Tennisspielerin Eva Lys ist die erfolgreiche Wimbledon-Qualifikation ein Erfolg. Für einen Hauptfeld-Sieg reicht es dann nicht mehr. Daniel Altmaier schafft es in Runde zwei.

Trotz eines Schreckmoments ist Daniel Altmaier seinem Tennis-Kollegen Jan-Lennard Struff in Wimbledon in die zweite Runde gefolgt. In einem Fünf-Satz-Match rang der Kempener zum Auftakt des Rassenklassikers den britischen Außenseiter Arthur Fery 4:6, 7:6 (8:6), 1:6, 6:3, 6:1 nieder. Damit konnte Altmaier nach einem Auf und Ab am Ende doch noch die günstige Auslosung für seinen erstmaligen Zweitrunden-Einzug in Wimbledon nutzen. Fery belegt in der Weltrangliste nur Platz 247 und kam dank einer Wildcard ins Hauptfeld. Altmaiers nächster Gegner ist nun der Kanadier Denis Shapovalov.

 

Im ersten Satz war Altmaier beim Stand von 3:4 weggerutscht und blieb zunächst auf dem Rasen liegen, bis medizinische Hilfe kam. Nach einer Behandlungspause konnte die Nummer 80 der Welt aber weiterspielen. Auch zu Beginn des vierten Satzes ließ sich Altmaier noch einmal behandeln.

Eva Lys scheidet aus

Vor Altmaier war bereits Struff erfolgreich in das dritte Grand-Slam-Turnier der Saison gestartet. Der Sauerländer setzte sich gegen den Ungarn Fabian Marozsan 6:4, 6:7 (4:7), 6:2, 6:3 durch. Struff bekommt es nun mit dem Chinesen Zhang Zhizhen zu tun. 

Das Aus kam dagegen für Qualifikantin Eva Lys, die bei ihrem Hauptfeld-Debüt in Wimbledon den Sprung in die zweite Runde verpasste. Die 22-Jährige aus Hamburg schied mit dem 2:6, 4:6 gegen die Französin Clara Burel aus und verabschiedete sich nach nur 61 Minuten. Dank zuvor drei gewonnener Runden in der Qualifikation nahm die Weltranglisten-129. Lys zum ersten Mal am Rasenklassiker in London teil.