Windkraftanlagen bei Winterbach Die riesigen Flügel werden im Schritttempo transportiert

Von ibu 

Die Arbeiten an den drei Windrädern gehen in die heißen Phase: Bald werden die letzten Großbauteile zum Standort transportiert. Teilweise kommen ferngesteuerte Selbstfahrer zum Einsatz, die in Schrittgeschwindigkeit unterwegs sind. In Schorndorf ist mit Behinderungen zu rechnen.

Mit so einem ähnlichen Selbstfahrer werden die 65 Meter langen Rotorflügel zur Baustelle am Goldboden transportiert. Foto: EnBW
Mit so einem ähnlichen Selbstfahrer werden die 65 Meter langen Rotorflügel zur Baustelle am Goldboden transportiert. Foto: EnBW

Schorndorf/Winterbach - Schon seit einer Weile sind die drei Windräder des Energieversorgers EnBW am Goldboden bei Winterbach bis auf eine Höhe von 100 Meter errichtet. Nun sollen die letzten Großbauteile zum Standort transportiert werden. Dafür ist allerdings einiger logistischer Aufwand nötig: Los geht es in der Nacht zum Freitag, dann werden die Stahlturmteile für die erste Windkraftanlage über die B 29 zu einem Zwischenlager gebracht, das sich kurz hinter dem Ortsausgang von Schorndorf in Richtung Urbach befindet. Dorthin werden in der Nacht auf den 21. November auch die ersten Rotorblätter transportiert.

Maschinenhaus und Co. werden direkt zur Baustelle gebracht

Ebenfalls in der Nacht auf Freitag finden die ersten Anlieferungen für die drei Gondeln statt. Diese bestehen jeweils aus Maschinenhaus, Nabe und der kompletten Antriebstechnik. Diese Teile werden allerdings direkt zur Baustelle gebracht. Die ersten Stahlturmteile sollen am 20. November mit so genannten Semi-Tiefladern – die Ladefläche sitzt bei diesen Gefährten zwischen den Rädern, damit hohe Objekte transportiert werden können – ebenfalls zur Baustelle gebracht werden.

Selbstfahrer transportieren die Flügel durch Schorndorf

Die 65 Meter langen Flügel sollen vermutlich ab dem 21. November zum Goldboden transportiert werden. Dazu werden sie auf sogenannte Selbstfahrer umgeladen. Diese Lastfahrzeuge sind sehr wendig und deshalb für schwere sowie sperrige Anlagenteile geeignet. Die Gefährte bewegen sich nur mit Schrittgeschwindigkeit und werden ferngesteuert, weswegen sie tagsüber zum Einsatz kommen. Die Selbstfahrer nehmen – von der Polizei begleitet – ihren Weg durch Schorndorf über die Gmünder Straße, Feuerseestraße, Uhlandstraße, Krummhaarstraße und Schlichtener Straße. Über die Schurwaldstraße geht es durch Schlichten und schließlich über die Kaiserstraße zur Baustelle. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.




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