Winfried Kretschmann Landesvater darf in Riedlingen Froschkutteln genießen

Von red/dpa/lsw 

Das Froschkuttelnessen am Faschingsdienstag wartete auch dieses Jahr auf Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Frauen sind bei diesem traditionellen Essen übrigens unerwünscht.

Hoch die Tassen und dann runter damit: Winfried Kretschmann durfte am Fastnachtsdienstag eine ordentliche Portion Froschkutteln essen. Foto: dpa 4 Bilder
Hoch die Tassen und dann runter damit: Winfried Kretschmann durfte am Fastnachtsdienstag eine ordentliche Portion Froschkutteln essen. Foto: dpa

Riedlingen - Es ist ein Frühstück, das wohl nicht jedem schmecken würde: Mit rund 300 Narren hat sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Fastnachtsdienstag eine ordentliche Portion Froschkutteln schmecken lassen. Wie schon seit mehr als 40 Jahren gesellte sich der Grünen-Politiker zu der Brauchtumsveranstaltung seiner Narrenzunft Gole in Riedlingen (Kreis Biberach). Zuvor waren die Männer im Gänsemarsch durch die Straßen gezogen.

Frauen unerwünscht

Froschkutteln sind übrigens keine Innereien vom Frosch, sondern von Rind und Schwein - dazu kommen nach Angaben von Hansjörg Hagmann noch Mehl, eine Gewürzmischung und Wein. 150 Kilogramm durften die Teilnehmer des besonderen Fastnachtsmahls nach Angaben des Metzgers am Dienstag verdrücken. Das Froschkuttelnessen - bei dem Frauen übrigens nicht erwünscht sind - wird nach Angaben der Zunft seit 1829 veranstaltet, dieses Jahr findet es bereits zum 189. Mal statt.

Auch andernorts wurde am Dienstag nochmal kräftig die Fastnacht gefeiert. So wurden beispielsweise in Stuttgart und Karlsruhe dutzende Vereine und Fanfarenzüge bei Umzügen erwartet. In vielen Hochburgen wird zudem am Abend die Fastnacht symbolisch verbrannt, ersäuft oder begraben - bevor am Aschermittwoch wieder Schluss ist mit lustig.