Der Winterdienst des Landkreises sieht sich für Schnee und Eis gewappnet. 3000 Tonnen Salz befinden sich in den Speichern.

Kreis Böblingen - Die ersten kalten Nächte und der erste Schnee zeigen: Der Winter steht vor der Tür. Auch in diesem Jahr haben die beiden Straßenmeistereien des Landkreises in Herrenberg und Leonberg alle Vorkehrungen getroffen, schreibt das Landratsamt. Die Salzlager sind gut gefüllt: mit insgesamt 3000 Tonnen Streusalz. In Herrenberg lagern 1000 und in Leonberg 2000 Tonnen.

Jeden Winter befreien die beiden Straßenmeistereien pro Einsatz rund 560 Kilometer an Fahrbahn von Schnee und Eis. Mit acht eigenen und zehn Fahrzeugen von Fremdunternehmern sorgen sie für freie Fahrt. Seit Montag stehen die Mitarbeiter der Straßenmeistereien und private Unternehmen in drei Schichten zur Räumung bereit. Bei Bedarf fahren die ersten Fahrzeuge bereits um 3 Uhr morgens aus, um rechtzeitig für den Berufsverkehr die Straßen zu räumen. Die Einsätze enden gegen 22 Uhr.

„Bei starkem Schneefall oder wiederkehrender Glätte arbeiten die Mitarbeiter unermüdlich und leisten regelmäßig Überstunden“, sagt Wladimir Hahnstein, Leiter des zuständigen Amtes für Straßenbau. „Bei extremem Schneefall wird der Winterdienst auf wichtige und gefährliche Straßen mit der höchsten Priorität konzentriert.“

Auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen wird der Winterdienst vom Landkreis durchgeführt. Auf der Autobahn liegt die Verantwortung für den Winterdienst bei der Autobahn GmbH des Bundes und innerorts bei den Städten und Gemeinden, die von den Straßenmeistereien der Landratsämter unterstützt werden, schreibt das Landratsamt. Auch bei größter Professionalität des Winterdienstes seien jedoch Wetterereignisse nur schwer beherrschbar. Deswegen sei bei Schnee und Eis bei allen Verkehrsteilnehmern erhöhte Vorsicht geboten. red