Winterwetter wird turbulent Da kommt was auf Stuttgart zu

Von bb 

Am Freitag zeigt sich der Winter in Stuttgart und der Region von seiner turbulenten Seite. Wintersportler dürfen sich dennoch über die Aussichten für das Wochenende freuen – sturmfest sollten sie allerdings sein.

Schon jetzt hat sich der Wald um Stuttgart – hier in Hedelfingen – in eine weiße Winterlandschaft verwandelt. Laut dem Deutschen Wetterdienst wird die Schneedecke noch um einige Zentimeter wachsen. Foto: 7aktuell.de/Timo Reichert 8 Bilder
Schon jetzt hat sich der Wald um Stuttgart – hier in Hedelfingen – in eine weiße Winterlandschaft verwandelt. Laut dem Deutschen Wetterdienst wird die Schneedecke noch um einige Zentimeter wachsen. Foto: 7aktuell.de/Timo Reichert

Stuttgart - Heftige Sturmböen und ergiebige Schneefälle – wer am kommenden Wochenende die Bretter unterschnallen will, muss sich über zu wenig Schnee keine Sorgen machen, aber auch mit rauen Bedingungen auf den Pisten rechnen.

„Am Freitag wird’s turbulent“, sagt Meteorologin Sarah Jäger vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Stuttgart und meint damit ein Sturmtief, das Kurs auf Baden-Württemberg nimmt. Selbst in Stuttgart und im umliegenden Flachland rechnet der DWD am Freitag mit Böen der Windstärke acht.

Dazu soll es am Freitag ergiebige Schneefälle geben, denn in der Nacht sinken die Temperaturen und damit die Schneefallgrenze kontinuierlich. „Da kann ein bisschen mehr zusammenkommen, auch in Stuttgart“, so Jäger. Bis in die Nacht zum Samstag soll es weiterschneien, am Samstag gibt es dann nur noch einzelne Schneeschauer.

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Für die Höhenlagen des Schwarzwaldes und der Alb warnt der Deutsche Wetterdienst von Donnerstag an vor Schneeverwehungen oberhalb von 600 Metern. In den Regierungsbezirken Karlsruhe, Freiburg und Tübingen erwarten die Meteorologen bereits von Mittwochnachmittag an oberhalb von 1000 Metern schweren Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern.

Trotzdem seien die Bedingungen am Samstag für Skifahrer optimal – wenn denn der Wind nachlässt. Auf dem Feldberg müssen Wintersportfreunde weiter mit Windböen der Stärke acht rechnen, erst am Sonntag bläst es in den Bergen wieder weniger.

Maximal vier Grad am Freitag sind temperaturmäßig das Höchste der Gefühle, am Samstag sind es dann nur noch knapp über null Grad. Die Nächte bleiben frostig.

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