Wirtuelles Weindorf in Stuttgart Flagge zeigen in der Laube

Moderator Jens Zimmermann (re.) mit Gesprächspartner Detlef Raasch Foto: Leif Piechowski/Lichtgut
Moderator Jens Zimmermann (re.) mit Gesprächspartner Detlef Raasch Foto: Leif Piechowski/Lichtgut

Nicht nur über Wein wird beim Wirtuellen Weindorf geplaudert. Am Montag ging es in der Laube bei der Alten Kanzlei um ein vergleichsweise ernstes Thema.

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Stuttgart - Regenbogenfähnchen zieren die Laube des Wirtuellen Weindorfs vor der Alten Kanzlei. „Es ist wichtig, dass wir präsent sind“, betont Laura Halding-Hoppenheit, Betreiberin des Kings Club und Stadträtin (Linke). „Wir sind da. Wir sind Teil der Gesellschaft.“

Zur Lage der Transsexuellen

Gerade weil der große CSD-Umzug dieses Jahr aufgrund der Corona-Maßnahmen ausfallen musste, heben sie und die übrigen Gäste bei der „Stunde der Vielfalt“ im Weindorf-Pavillon am Montagabend die Notwendigkeit hervor, Flagge zu zeigen. „Ich denke, Stuttgart steht etwa bei 60 von 100 Prozent“, was die Umsetzung der Rechte der LSBTTIQ-Gemeinschaft angeht“, beurteilt Detlef Raasch (IG CSD Stuttgart) die aktuelle Lage. Besonders Transsexuelle hätten es nach wie vor schwer.

Die Vielfalt in der Stadt vorantreiben

Stefan Schneider, Betreiber des Palasts der Republik, sieht Bedarf, „die Vielfalt in der Stadt weiter voranzutreiben“. Positive Erfahrungen hat Manfred Heller gemacht, der im Gespräch mit Moderator Jens Zimmermann (Pro Stuttgart) berichtet, wie selbstverständlich er als Kirchengemeinderat mit homosexueller Beziehung akzeptiert wurde. „Man muss sich ja auch fragen, was denn das Gegenteil von Vielfalt wäre“, gibt er zu bedenken. „Vielleicht ist es ja Einfalt?“




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