30 Tage war er unterwegs, knapp zwei Stunden vor dem Spiel hat er sein Ziel erreicht: Huberth Wirth ist mit dem Traktor aus Neuhausen bei Pforzheim zum ersten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM gegen Mexiko gereist.

Moskau - 30 Tage war er unterwegs, knapp zwei Stunden vor dem Spiel hat er sein Ziel erreicht: Huberth Wirth ist mit dem Traktor aus Neuhausen bei Pforzheim zum ersten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM gegen Mexiko gereist.

„Mir geht’s super“, sagte der Fußballfan nach seiner langen Reise, während er am Sonntag vor dem Moskauer Luschniki-Stadion mit seinem laut tuckernden Gefährt auf einen Parkplatz fuhr. Russland- und Deutschland-Fahnen wehten an seinem Traktor. Auf einem Anhänger, der am Traktor befestigt war, stand: „Hallo Moskau“.

20 km/h sei er im Schnitt gefahren und 2400 Kilometer unterwegs gewesen, sagte Wirth, der mit seinem Hund Hexe reiste. Die Fahrt sei „wunderschön“ gewesen. „Die Begegnungen mit den Menschen waren das Beste.“ Für die Wahl seines ungewöhnliches Verkehrsmittels hatte er eine einfache Erklärung: „Das ist einfach mein Hobby.“