Julian Nagelsmann verpflichtet mehrere Spieler mit baden-württembergischen Wurzeln für die Weltmeisterschaft 2026.
Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auch auf Profis mit Wurzeln in Baden-Württemberg. Aus dem deutschen WM-Kader stammen fünf Spieler gebürtig aus dem Südwesten: Oliver Baumann, Joshua Kimmich, Pascal Groß und Nico Schlotterbeck. Dazu kommt Jamal Musiala, der zwar in Stuttgart geboren wurde, aber früh nach England zog.
Hier kommen die Profis her
Oliver Baumann wurde in Breisach am Rhein geboren. Der Torhüter der TSG Hoffenheim wurde im südbadischen Raum ausgebildet und spielte lange für den SC Freiburg.
Joshua Kimmich stammt aus Rottweil. Er wuchs in der Region auf und spielte in der Jugend unter anderem für den VfB Bösingen und den VfB Stuttgart, bevor er sich im Profifußball etablierte.
Nico Schlotterbeck wurde in Waiblingen geboren. Der Verteidiger durchlief mehrere Stationen im Südwesten, darunter die Stuttgarter Kickers, den Karlsruher SC und den SC Freiburg.
Pascal Groß wurde in Mannheim geboren und begann seine fußballerische Laufbahn in Baden-Württemberg, bevor er über Hoffenheim den Sprung in den Profifußball schaffte.
Ein Sonderfall ist Jamal Musiala. Der Offensivspieler wurde in Stuttgart geboren, verbrachte seine prägende Jugend aber in England. Deshalb ist er formal ein gebürtiger Baden-Württemberger, fußballerisch jedoch stark im englischen Nachwuchssystem geprägt.
Lesen Sie auch: Diese VfB-Spieler sind im WM-Kader
WM startet am 11. Juni
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Es ist die erste WM mit 48 Teilnehmern und damit das größte Turnier der bisherigen WM-Geschichte. Insgesamt werden 104 Spiele in 16 Gastgeberstädten ausgetragen. Die Gastgeberländer sind automatisch qualifiziert; das Eröffnungsspiel findet in Mexiko statt, das Finale ist für den 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford bei New York angesetzt.