Der Küchenspezialist WMF ist auf Sparkurs. Dennoch soll es am Konzernsitz in Geislingen keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Darauf einigten sich er Betriebsrat und IG Metall Göppingen-Geislingen mit dem Konzern.

Geislingen - Beim Küchenspezialisten WMF soll es am Konzernsitz im schwäbischen Geislingen keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Darauf haben sich der Betriebsrat und IG Metall Göppingen-Geislingen mit dem Konzern geeinigt, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte. Ein WMF-Sprecher bestätigte die Entwicklungen. Beschäftigten der Tochterunternehmen Silit in Riedlingen (Kreis Biberach) und Kaiser Backformen im Diez (Rheinland-Pfalz) werden alternative Arbeitsplätze bei WMF angeboten.

 

Wegen eines strikten Sparprogramms waren im gesamten WMF-Konzern bis zuletzt rund 600 Mitarbeiter von einer Kündigung bedroht. Durch den Abbau von Doppelstrukturen und einem Programm für ein freiwilliges Ausscheiden blieben rund 250 Mitarbeiter aus der WMF-Verwaltung von einer Kündigung verschont, wie ein WMF-Sprecher sagte. Für rund 250 Mitarbeiter der Logistik seien bereits im September alternative Arbeitsplätze im Konzern sowie Altersregelungen vereinbart worden. Rund 100 Verwaltungsmitarbeiter von Silit und Kaiser sollen an den Konzernsitz nach Geislingen verlegt werden.