Wörter des Jahres 2017: Top Ten Jamaika-Aus, #MeToo, covfefe

„And the winner is . . .“: Jamaika-Aus. Die GroKo lässt grüßen. Foto: dpa 11 Bilder
„And the winner is . . .“: Jamaika-Aus. Die GroKo lässt grüßen. Foto: dpa

Welche Begriffe haben das Jahr 2017 in Deutschland geprägt? Dieser Frage haben Sprachforscher nachgespürt. Auf ihre Liste hat es diesmal auch eine merkwürdige Wortschöpfung von US-Präsident Donald Trump geschafft.

Leben: Markus Brauer (mb)
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Wiesbaden - „Jamaika-Aus“ ist das Wort des Jahres 2017. Auf dem zweiten und dritten Platz der jährlich von einer Jury erstellten Liste landeten „Ehe für alle“ und „#MeToo“, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Freitag in Wiesbaden bekanntgab.

Schwarz-gelb-grünes Abbruchunternehmen

Die Sprachpfleger wählen stets Wörter aus, die ihrer Meinung nach politische oder gesellschaftliche Diskussionen in besonderer Weise widerspiegeln oder prägen. Die Wendung „Jamaika-Aus“ bringe „prägnant den komplexen Sachverhalt ‚Abbruch der Sondierungsgespräche für eine schwarz-gelb-grüne Koalition“ zum Ausdruck, teilte die GfdS mit. Sie thematisiere nicht nur die Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung nach der Bundestagswahl, sondern sei aus sprachwissenschaftlicher Sicht eine „interessante Wortbildung“.

Top Ten der Wörter des Jahres 2017

In unserer Bildergalerie zeigen wir die Wörter des Jahres 2017 auf den Plätzen eins bis zehn und erklären, was es mit ihnen auf sich hat.




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