Wohnen auf den Fildern 2026 kommt ein neuer Mietspiegel
Die gemeinsame Wohnkostenübersicht von Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen muss neu erstellt werden.
Die gemeinsame Wohnkostenübersicht von Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen muss neu erstellt werden.
Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses haben bereits einhellig zugestimmt, im Gemeinderat wird das Ganze am 9. Dezember wohl nur noch eine Formsache sein: Filderstadt will seinen Mietspiegel neu erstellen lassen. 2022 hatte die Stadt erstmals gemeinsam mit der Nachbarstadt Leinfelden-Echterdingen eine qualifizierte Wohnungskostenübersicht erstellt, um sowohl Menschen, die Appartements mieten, als auch jenen, die vermieten, Anhaltspunkte zu geben. In beiden Kommunen ist die Lage angespannt. Ein qualifizierter Mietspiegel sorgt für Transparenz auf dem lokalen Wohnungsmarkt und bietet Rechtssicherheit für beide Parteien hinsichtlich der Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete. Zum 1. Januar dieses Jahres ist der gemeinsame Mietspiegel fortgeschrieben worden. Diese Fortschreibung gilt für zwei Jahre.
Nach Ablauf von vier Jahren verliert der 2022 veröffentlichte Mietspiegel allerdings seine Eigenschaft als qualifizierter Mietspiegel und muss daher von Grund auf neu erstellt werden. Auch hier will Filderstadt wieder mit Leinfelden-Echterdingen kooperieren und die Interessenverbände von Mietenden sowie Vermietenden einbeziehen.
In Leinfelden-Echterdingen wird das Thema in der Sitzung des Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschusses am 3. Dezember aufgerufen. Sofern dann auch in der Nachbarkommune zugestimmt wird, soll ein Fachbüro beauftragt werden. Für die Neuerstellung des Mietspiegels 2026 rechnet die Filderstädter Verwaltung mit Gesamtkosten in Höhe von etwa 42 000 Euro, die sich die Städte dann aufteilen werden.