Wohnungsbau in Leonberg Kernstadt und Haldengebiet

Von Ulrike Otto 

Kernstadt: Nur wenige zusätzliche Flächen möglich

In der Kernstadt listet die Standortunter­suchung eine ganze Reihe an möglichen Flächen. Bereits beschlossen und in der Planung sind das Post-Areal sowie ein Stück zwischen Stadtpark und Berliner Straße. Die Kreissparkasse hat angekündigt, ihre Geschäftsstelle an der Sonnenkreuzung neu zu errichten und im Zuge dessen auch Wohnungen zu schaffen. Grünes Licht gibt es dafür noch nicht. Ein Areal in den Kirschgärten könnte erst realisiert werden, wenn der Interimskindergarten in den Neubau Kita-Nord überführt ist. Der alte Rathaus-Parkplatz ist Reservefläche für eine Schule. Für das ehemalige Arbeitsamt in der Römerstraße zeichnet sich nun doch eine Lösung ab, dass die Stadt es dem Bund abkaufen kann. Aber auch hier wird der Standort eher für eine Schule oder Schulerweiterung favorisiert. Der Bolzplatz am Blosenberg müsste im Falle einer Bebauung ersetzt werden. Über die Zukunft der sanierungs­bedürftigen früheren Schuhfabrik (derzeit Künstlerhaus, VHS und Depot der Stadt) wird der Gemeinderat entscheiden. Hier ist eine gesonderte Machbarkeitsstudie vor­gesehen.

Haldengebiet: Großprojekt TSG

Bereits beschlossene Sache sind ein neues Wohngebiet auf dem ehemaligen TSG­Gelände westlich der Feuerbacher Straße sowie östlich am Unteren Schützenrain. In beiden Fällen ist 25 Prozent geförderter Wohnraum vorgesehen. Während auf dem TSG-Areal in drei Jahren wohl schon die ersten Bewohner eingezogen sind, muss für den Unteren Schützenrain noch ein Artenschutzgutachten abgewartet werden, bevor Pläne für das ökologisch nicht einfache Gelände entwickelt werden können.