Wohnungsbau in Leonberg Gartenstadt und Eltingen/Ezach

Von Ulrike Otto 

Gartenstadt: Nur mit dem Kreis gemeinsam

Eine 1,1 Hektar große Wiese haben sowohl Stadt als auch Landkreis auf dem Gelände zwischen Krankenhaus und Berufsschule im Blick. Zum einen will der Kreis ohnehin neue Wohnungen für das Pflegepersonal schaffen. Zum anderen steht hier eine große Fläche innerorts zur Verfügung, die bereits gut erschlossen ist und mittelfristig bebaut werden könnte. Der Kreis muss nun ausschließen, dass das Areal für eine Erweiterung von Klinik oder Berufsschule benötigt wird. Weitere Probleme: Der Hubschrauberlärm und Munitionsaltlasten im Boden. Bereits im Vorfeld als wenig geeignet eingestuft wurde das Gebiet Hasensaul zwischen Krankenhaus und Kreisel Gebersheimer Straße. Eine Entwicklung ist nur auf sehr lange Sicht denkbar. Gewünscht ist dagegen eine Nachverdichtung auf dem Grundstück des Kindergartens Gartenstadt, der zum 1. September schließt. Nur geringes Potenzial wird dem Gelände am Ortsausgang Richtung Rutesheim, unterhalb der Kreisstraße, eingeräumt. Dort gibt es ein Biotop, für Wohnbau eignet sich nur ein kleiner Teil.

Eltingen/Ezach: Wegfall des ÖZE schafft Platz

Seit Längerem in Arbeit ist der Neubau eines Kindergartens im Ezach, in dem der evangelische und der Schopfloch-Kindergarten zusammengefasst werden. Das Ökumenische Zentrum Ezach wird außerdem aufgegeben. Wenn die „sozialen Nutzungen“ neu organisiert sind, kann in dem Bereich zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. An der Riedstraße im Gebiet Niederhofen befindet sich bereits eine Anschlussunterbringung für Flüchtlinge, die mit einem zusätzlichen Gebäude erweitert werden könnte.