Wohnungskonzerne Vonovia kommt bei Deutsche Wohnen-Aktionären nur langsam voran

Vonovia bietet im neuen Anlauf 53 Euro für jede Aktie (Symbolbild). Foto: dpa/Bernd Thissen
Vonovia bietet im neuen Anlauf 53 Euro für jede Aktie (Symbolbild). Foto: dpa/Bernd Thissen

Mit seinem neuen Angebot zur Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen kommt vonovia in kleinen Schritten voran. Die erste Frist für die Annahme des Angebots endet am 20. September.

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Düsseldorf - Der Wohnungskonzern Vonovia kommt mit seinem neuen Angebot zur Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen in kleinen Schritten voran. Die Gesamtzahl der für die Mindestannahmeschwelle der Offerte zu berücksichtigenden Deutsche-Wohnen-Aktien habe am Freitagabend rund 34,10 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der Berliner betragen, teilte Vonovia am Montag mit.

Die Bochumer, die vor Beginn der Offerte bereits knapp 30 Prozent der Deutsche-Wohnen-Anteile eingesammelt hatten, bieten im neuen Anlauf für die Übernahme den Aktionären der Deutsche Wohnen 53 Euro für jede Aktie. Eine Erhöhung des Angebotspreises sei während der Annahmefrist und der Weiteren Annahmefrist unwiderruflich ausgeschlossen, hatte Vonovia-Chef Rolf Buch betont. Auch ein drittes Angebot an die Aktionäre der Deutschen Wohnen werde es nicht geben.

Die erste Frist für die Annahme des Übernahmeangebots endet am 20. September um 24 Uhr. Vonovia muss auf mehr als 50 Prozent der Anteile kommen - an dieser Schwelle war die letzte Übernahme-Offerte Ende Juli gescheitert. In der Regel wird der Löwenanteil der Aktien zum Ende der Frist angedient. Deutsche Wohnen hat sich hinter die nun insgesamt rund 19 Milliarden Euro schwere Offerte gestellt.

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