Wolfgang Dietrich Der VfB Stuttgart positioniert sich zur Rassismus-Debatte

Von pav 

Vermehrt wurden in den vergangen Tagen Stimmen im Netz laut, die sich eine Positionierung des VfB Stuttgart zur aktuellen Rassismus-Debatte wünschen. Präsident Wolfgang Dietrich hat sich dazu nun klar geäußert.

Präsident Wolfgang Dietrich und der VfB Stuttgart beziehen Stellung zur Rassismus-Debatte. Foto: Baumann
Präsident Wolfgang Dietrich und der VfB Stuttgart beziehen Stellung zur Rassismus-Debatte. Foto: Baumann

Stuttgart - Die jüngste Debatte rund um die Ereignisse von Chemnitz bewegt dieser Tage ganz Deutschland. Zuletzt haben sich immer mehr Personen des öffentlichen Lebens aus Politik und Gesellschaft zu Wort gemeldet und auf vielfältige Weise deutliche Signale gegen Rechts gesendet – unter anderem auch in den sozialen Netzwerken, etwa im Rahmen der #wirsindmehr-Aktion auf Twitter und Facebook.

Die meisten Vereine der Fußball-Bundesliga haben sich in dieser Debatte indes bisher zurückgehalten, ausgenommen etwa Borussia Dortmund oder der FC Schalke 04. Vom VfB Stuttgart forderten zahlreiche Fans im Netz nun ebenfalls eine klare Positionierung.

Wolfgang Dietrich bezieht klar Stellung

Beim Club mit dem Brustring ist man sich nicht erst seit den jüngsten Ereignissen der gesellschaftlichen Verantwortung mit Blick auf Integration und Miteinander bewusst – auch der VfB beteiligt sich an diversen integrativen Projekten, etwa im Jugendbereich.

Im Namen des Vereins stellt Präsident Wolfgang Dietrich nun klar: „Der VfB Stuttgart steht für Vielfalt und Toleranz und lehnt Rassismus sowie Diskriminierung kategorisch ab.“ Nicht zuletzt das Profi-Team mit Spielern aus vielen verschiedenen Ländern der Welt, darunter Chadrac Akolo mit seiner außergewöhnlichen Lebensgeschichte, gilt als Beispiel dafür, wie ein gemeinsames Miteinander funktionieren kann.