Eigentlich ist der Werwolfman Wolverine alias Logan aus dem „X-Men“-Universum tot. Doch in „Deadpool 3“ wird Hugh Jackman ihn wieder auferstehen lassen ander Seite von Ryan Reynolds.

Kultur: Bernd Haasis (ha)

Ryan Reynolds („Free Guy“, The Adam Project“), einer der großen US-Komödianten der Gegenwart, spielt erneut den chaotischen und kontroversen Superhelden „Deadpool“ – am 6. September 2024 soll der dritte Film der Marvel-Reihe in die Kinos kommen. Reynolds hat nun enthüllt, dass es darin zu einer spektakulären Rückkehr kommen wird: Hugh Jackman schlüpft noch einmal in seine Paraderolle des Werwolf-Superhelden Wolverine.

Er und das Team hätten hart gearbeitet an der Entwicklung seiner Figur und der Handlung des Films, erklärt Reynolds in einem selbstironischen Instagram-Video, in dem er typische Schauspielertiraden auf die Schippe nimmt. „Es war eine unglaubliche Herausforderung, die mich dazu gezwungen hat, ganz tief in mir zu schöpfen. Und dich ...ich habe nichts. Ja, einfach komplett leer da oben. Und erschreckend.“

Wolverine und Deadpool kennen einander bereits

Am Ende seines Vortrags, während dem man ihn unter anderem sieht, wie er Schnaps in eine Tasse gießt, sitzt er auf einem Sofa und sagt: „Aber wir hatten eine Idee. Hey, Hugh, möchtest Du noch ein weiteres Mal Wolverine spielen?“ Die Frage richtet sich an den im Hintergrund vorbeigehenden Hugh Jackman. Der antwortet, während er die Treppe hochsteigt: „Ja, klar, Ryan.“

Das Instagram-Video gibt es hier.

Die beiden Schauspieler sind sich schon einmal als Deadpool und Wolverine begegnet in dem flachen Superheldenepos „X-Men Origins: Wolverine“ (2009). Jackman konnte sich und seine Figur rehabilitieren unter der Regie von James Mangolds („Walk the Line“). „The Wolverine“ (2013) war ein Neubeginn, „Logan“ (2017) ein grandioses Charakter-Drama, in dem der Werwolfmann am Ende allerdings stirbt. Es wird also zu einer Wiederauferstehung kommen. Die einfachste Lösung dürfte sein, „Deadpool 3“ zeitlich vor „Logan“ anzusiedeln.

Deadpool ist eine höchst ambivalente Superheldenfigur

Reynolds ist es mit den erfolgreichen Filmen „Deadpool“ (2016) und „Deadpool 2“ gelungen, eine hochgradig ambivalente Superheldenfigur zu etablieren. Deadpool ist ein ehemaliger Söldner, dem eine Krebstherapie in einem geheimen Versuchslabor Superkräfte verleiht. Er spielt in der Folge nur nach seinen eigenen Regeln und verursacht immer wieder großes Chaos, ist aber im Grunde einer der Guten.