Würgegriff und blutiger Biss in Hand Streit um Einkaufswagen in Ludwigsburger Supermarkt eskaliert

Mehrere Personen hielten den 28-Jährigen schließlich fest, bis die Polizei eintraf. (Symbolbild) Foto: dpa/Roland Weihrauch
Mehrere Personen hielten den 28-Jährigen schließlich fest, bis die Polizei eintraf. (Symbolbild) Foto: dpa/Roland Weihrauch

Weil ein 28-jähriger Kunde keinen Einkaufswagen benutzen will, kommt es zu einem Streit zwischen ihm und dem 18-jährigen Securitymitarbeiter eines Ludwigsburger Supermarkts. Die Polizei muss anrücken.

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Ludwigsburg - Weil ein 28-jähriger Kunde in einem Ludwigsburger Supermarkt offenbar keinen Einkaufswagen benutzte, ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihm, einem 18 Jahre alten Securitymitarbeiter sowie einem weiteren Angestellten des Ladens gekommen, in dessen Folge der Kunde den Securitymann mit einem kräftigen Biss in die Hand verletzt haben soll, um sich aus einem Würgegriff zu befreien.

Wie die Polizei meldet, betrat der 28-Jährige gegen 16 Uhr den Supermarkt in der Wilhelmstraße, um Pfandflaschen abzugeben. Da er offenbar keinen Einkaufswagen benutzte, wies ihn der Securitymitarbeiter darauf hin, dass er beim Betreten des Supermarktes einen Einkaufswagen benutzen müsse. Doch der 28-Jährige zeigte sich wohl uneinsichtig.

Securitymitarbeiter ins Krankenhaus eingeliefert

Als der 18-Jährige dem Mann folgte und ihn zur Rede stellte, entwickelte sich ein Streitgespräch in dessen Verlauf der 28-Jährige dem Securitymann unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben soll. Da der Kunde anschließend den Markt verlassen wollte, stellte sich ihm ein weiterer Mitarbeiter in den Weg. Daraufhin soll der 18-Jährige seinen Kontrahenten in den Würgegriff genommen haben. Daraus habe sich der Kunde mit einem kräftigen Biss in eine Hand des Securitymitarbeiters befreit. Mehrere Personen hielten den 28-Jährigen schließlich fest, bis die Polizei eintraf.

Der Securitymitarbeiter, der sich bei dem Biss eine stark blutende Verletzung zuzog, wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Beteiligte müssen sich nun wegen wechselseitiger Körperverletzung verantworten.




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