Wuppertal ehrt Friedrich Engels Neue Hotline: Bei Anruf Revolution

Von red/dpa 

Friedrich Engels, der Weggefährte von Karl Marx, feiert Jubiläum. Wuppertal hat sich dafür etwas Pfiffiges ausgedacht.

Als Denkmal grübelt er vor sich hin – aber man kann Friedrich Engels jetzt auch anders erleben. Foto: dpa/Bernd Thissen
Als Denkmal grübelt er vor sich hin – aber man kann Friedrich Engels jetzt auch anders erleben. Foto: dpa/Bernd Thissen

Wuppertal - Die Stadt Wuppertal würdigt ihren berühmten Sohn, den Philosophen Friedrich Engels, anlässlich seines 200. Geburtstags mit einem ungewöhnlichen Kunstprojekt. Bei der Engels-Hotline können Anrufer am Telefon seine Texte hören und mehr über den Theoretiker des Sozialismus erfahren. Engels (1820-1895) schrieb bissige „Briefe aus dem Wuppertal“ und verließ seine Heimatstadt in jungen Jahren. Unter anderem ist in seinen Schriften die Rede von der „jämmerlichen Erscheinung“ der Wupper und den „verschrobenen Türmen“ am Ort.

Hunderte Anrufe

Die von den Künstlern Maik Ollhoff und Rasmus Zschoch konzipierte Telefonansage unter der Nummer 0202 25 18 58 18 kommt derzeit auf eine Länge von knapp einer halben Stunde. Das Angebot soll im Laufe des Engels-Jahres ausgebaut werden. Mehrere hundert Anrufe gab es bislang. Das Kunstprojekt soll bis Ende 2020 dauern.

Engels, Mitverfasser des Kommunistischen Manifests von 1848, entstammte einer reichen Unternehmerfamilie aus dem heutigen Stadtteil Barmen. Sein 200. Geburtstag ist der 28. November 2020. Dann soll das historische Engels-Haus nach Renovierung wieder öffnen. Die Eröffnung einer biografischen Ausstellung wurde wegen der Corona-Pandemie verschoben. Der neue Termin steht noch nicht fest.




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