Xond-Filiale schließt Veganer Imbiss von Bär Läsker sucht neue Räume

Andreas Läsker gibt die erste Xond-Filiale auf – nicht aber das Unternehmen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Andreas Läsker gibt die erste Xond-Filiale auf – nicht aber das Unternehmen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Andreas „Bär“ Läskers Laden Xond an der Hauptstätter Straße soll noch in diesem Jahr schließen. Aufgeben will der Fanta-Vier-Manager sein Franchise-Unternehmen aber nicht.

Digital Unit : Sascha Maier (sma)
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Stuttgart - Der vegane Imbiss Xond an der Hauptstätter Straße soll dieses Jahr noch schließen. Das hat Inhaber Andreas „Bär“ Läsker, der auch Manager der Stuttgarter Hip-Hop-Formation Die Fantastischen Vier ist, auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Noch in diesem Jahr soll mit der Filiale Schluss sein. Das als Franchise konzipierte Unternehmen will Läsker deswegen aber noch lange nicht aufgeben. „Der Standort hat leider wirtschaftlich unsere Erwartungen nicht erfüllt“, sagt er. Darum sei man jetzt auf der Suche nach einer neuen Immobilie.

Diese solle „in 1A-Lage liegen“, wie Läsker sagt. Genauer will er nicht werden. Das Römerkastell am Hallschlag, das im Gespräch gewesen sei, habe sich als neuer Standort aber erledigt: „Da sind die Denkmalschutzbestimmungen viel zu streng.“

Munkeleien gibt es schon länger

Das Xond hatte im Mai 2016 eröffnet. Aufmerksamkeit erregte der vegane Imbiss dadurch, dass er sich durch eine Crowdfunding-Kampagne finanzierte – also Geld im Internet für das Projekt gesammelt wurde. Der Vergleich zur „Hans im Glück“-Burgerkette, nur eben in vegan, war im Vorfeld häufiger gemacht worden. Nur: Bei Xond wollte es bereits bei der ersten Filiale nicht wirklich laufen.

Das war täglich in den ehemaligen Räumen des Plattenladens Ratzer Records, der mittlerweile am Marienplatz sitzt, zu beobachten. Was schon seit längerem zu Munkeleien in Stuttgarts Gastro-Szene führte, dass sich der neue Nachbar des Brunnenwirt-Imbiss’, wo Currywurst und Schweinebauch im Brötchen besonders beliebt sind, nicht lange wird halten können. Dieser Fall ist jetzt, ein Jahr nach der Eröffnung, eingetreten.




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