Zazenhäuser Durchlass eröffnet Ein kleiner Schnitt für einen großen Schritt

Wolfgang Schanz, Leiter des Tiefbauamts, die Stadträte Rose von Stein und Stefan Palmer, Bezirksvorsteher Gerhard Hanus und Uwe Schade (STEG) greifen zur Schere. Foto:  Zeyer
Wolfgang Schanz, Leiter des Tiefbauamts, die Stadträte Rose von Stein und Stefan Palmer, Bezirksvorsteher Gerhard Hanus und Uwe Schade (STEG) greifen zur Schere. Foto: Zeyer

Am Freitag ist die neue Fußgänger- und Radfahrerunterführung eröffnet worden.

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Zazenhausen - Als am Freitagvormittag bei der Eröffnung der neuen Unterführung die Scheren klickten, ist für viele Zazenhäuser ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Der knapp 50 Meter lange Durchlass verbindet den alten Ortskern mit dem Neubaugebiet Hohlgrabenäcker. „Das ist der letzte Baustein der Erschließungsmaßnahme“, sagte Wolfgang Schanz, Leiter des Tiefbauamts. Nun würden beide Ortsteile zusammenwachsen.

Die Bauzeit betrug 18 Monate

Zuffenhausens Bezirksvorsteher Gerhard Hanus lobte das Projekt, gab aber zu bedenken, dass man auch an die Nahversorgung und die Anbindung des Neubaugebiets an den öffentlichen Personennahverkehr denken solle.

Insgesamt 18 Monate ist an der Unterführung für Fußgänger, Radfahrer und Rettungsfahrzeuge gebaut worden. Wegen Statik-Problemen war es zu Verzögerungen gekommen. Noch immer ist das Bauwerk nicht fertig: Da vor kurzem drei Paletten mit Steinplatten gestohlen wurden, hat der Bodenbelag noch ein Loch. Das Projekt, für das die STEG Stadtentwicklung GmbH verantwortlich zeichnet, hat 4,4 Millionen Euro gekostet. 70 Prozent müssen die Grundstückseigentümer des Neubaugebiets bezahlen, den Rest trägt die Stadt.




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