ZDF-Krimi „Soko Stuttgart“ Fleischfabrik wird zum Drehort

Von Anna Lammers 

Im Stuttgarter Fleischwerk Mega wird für eine neue Folge der ZDF-Krimiserie „Soko Stuttgart“ gedreht. Wie es sich als Schauspieler anfühlt, zwischen Schweinehälften zu drehen erzählt Peter Ketnath.

Mord in der Stuttgarter Fleischfabrik: Familie Holler, gespielt von Kai Lentrodt, Rike Schmid, Martin Baden und Annett Renneberg sowie die Soko-Kommissare gespielt von Peter Ketnath und Astrid M. Fünderich (v.l.n.r.). Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth 4 Bilder
Mord in der Stuttgarter Fleischfabrik: Familie Holler, gespielt von Kai Lentrodt, Rike Schmid, Martin Baden und Annett Renneberg sowie die Soko-Kommissare gespielt von Peter Ketnath und Astrid M. Fünderich (v.l.n.r.). Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Wenn Lastwagen voller Zeugs und mehr als 60 Menschen mit Kameras, Kabeltrommeln und Beleuchtung in einer Fleischerei herumwuseln, dann wird gedreht. Diesmal im Fleischwerk Mega im Stuttgarter Osten. Das Resultat wird die 222. Folge der ZDF-Krimiserie „Soko Stuttgart“ sein.

Insgesamt drei Drehtage außerhalb des Studios sind eingeplant, einer davon fand am Freitag statt. Dabei gab es für die Schauspieler kaum einen Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur, schließlich mussten sie zwischen kalten, echten Schweinehälften agieren. Um zehn Uhr fiel die erste Klappe. Immerhin müssen 6,5 Sendeminuten abgedreht werden – für einen Außendreh ziemlich viel.

Während Kriminalhauptkommissar „Jo“ Stoll, gespielt von Peter Ketnath, und seine Kolleginnen Martina Seiffert (Astrid M. Fünderich) und Selma Kirsch (Yve Burbach) den Mord an Walther Holler, dem Inhaber der Großmetzgerei „Wurstwaren Holler“ aufdecken, geht der Betrieb im realen Unternehmen ganz normal weiter. „Für uns und unsere Mitarbeiter ist das alles sehr aufregend und wir sind stolz, dass hier gedreht wird“, erzählt Tanja Mohring von Mega. Aber auch für die Schauspieler, die schon so manch skurrilen Drehort erlebt haben, ist das Fleischwerk eine besondere Herausforderung: „Ich drehe später noch im Kühlhaus, im sogenannten Schweinekarussell. Ich bin schon sehr gespannt, was mich da erwartet“, sagt Schauspieler Peter Ketnath. Auch wenn er schon ein paar Mal in Metzgereien gedreht habe, „besonders schön ist die Umgebung nicht. Passt aber ganz gut zum Thema Mord.“

Bis Mitte März werden vier Folgen „Soko Stuttgart“ gedreht

Die Gastrollen wurden für diese Folge mit Annett Renneberg, Martin Baden, Kai Lentrodt und Rike Schmid besetzt. Sie spielen die Kinder und Schwiegerkinder des ermordeten Walther Holler, die in den Fokus der Ermittlungen geraten. Gedreht werden für die „Soko Stuttgart“ vier Folgen parallel. Pro Folge sind circa drei Drehtage in Stuttgart geplant. Die 222. Folge wird voraussichtlich im Oktober zu sehen sein.

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