In der Nacht von Samstag, 25. Oktober, auf Sonntag, 26. Oktober, werden die Uhren für die Winterzeit eine Stunde zurückgestellt. Was ist bei Bus und Bahn zu beachten?
In der Nacht von Samstag, 25. Oktober, auf Sonntag, 26. Oktober, endet die Sommerzeit (MESZ). Die Uhren werden von 3 Uhr auf 2 Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Die Stunde zwischen 2 Uhr bis 2.59 Uhr gibt es sozusagen doppelt. Was müssen Nutzer von Bus und Bahn in der Region Stuttgart beachten?
Nachtbusse
Buslinien, welche die Nacht hindurch verkehren, richten sich noch nach der Sommerzeit. Das gilt für die SSB-Nachtbusse. Sie sind wie gewohnt die ganze Nacht fünf Mal je Linie unterwegs. Abfahrt am Schlossplatz ist laut Sommerzeit um 1.20 Uhr, 2 Uhr, 2.35 Uhr, 3.15 Uhr und 3.50 Uhr – die beiden letzten Verbindungen verkehren damit laut Winterzeit um 2.15 und 2.50 Uhr.
Extrafahrten gibt es nicht. Zu den den Abfahrtszeiten nach neuer Winterzeit um 3.15 und 3.50 Uhr fahren keine Nachtbusse mehr. Auch die regionalen Nachtbusse richten sich noch nach der Sommerzeit.
S-Bahn
Bei der S-Bahn fahren die Züge hingegen während der Zeitumstellung in der Nacht von 25. auf 26. Oktober auch in der „doppelten“ Stunde – also einmal extra. Es gilt also wie üblich durchgehend ein Stundentakt bis zu den normalen morgendlichen Frühverbindungen.
Regionalverkehr
Züge des Regionalverkehrs verkehren im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) nach dessen Angaben komplett nach der Sommerzeit, sofern diese vor 3 Uhr ihre Fahrt beginnen. Regionalzüge, die nach 3 Uhr starten, sind nach der Winterzeit im Einsatz.
Fahrgäste sollten beachten, dass die VVS-Fahrplanauskunft die doppelt vorhandene Stunde nicht anzeigen kann. Bei Fahrplanauskünften zwischen 2 und 3 Uhr muss man sich an der Sommerzeit orientieren.
Übriger Bahnverkehr
Die Deutsche Bahn (DB) stellt ebenfalls um 3 Uhr ihre insgesamt 120 000 Uhrn um eine Stunde zurück.
Fernverkehrszüge, die im Moment des Zeigersprungs um 2 Uhr unterwegs sind, halten mitsamt Fahrgästen an einem Bahnhof entlang der Fahrtstrecke. Damit erreichen sie dann laut Winterzeit ihre Zielbahnhöfe fahrplanmäßig und kommen nicht eine Stunde zu früh an.
Die Uhren bei der DB werden durch den Zeitzeichensender DCF77 versorgt. Dieser in Mainflingen bei Aschaffenburg stehende Langwellensender ist mit der Atomuhr der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig gekoppelt.
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