Zeitung in der Schule: Gymnasium Rutesheim Kampfeslustige Kicker

Von Vincent Nagy, Leon Henrich 

Der TSV Weissach hat schön Höhen und Tiefen erlebt. Aus dem kleinen Dorfverein sind schon große Spieler wie Serge Gnabry und Paul Köhl hervorgegangen.

Hat seine ersten fußballerischen Gehversuche in Weissach auf dem Sportplatz gemacht: Serge Gnabry. Foto: EFE
Hat seine ersten fußballerischen Gehversuche in Weissach auf dem Sportplatz gemacht: Serge Gnabry. Foto: EFE

Weissach - Die Fußballabteilung des TSV Weissachs erfüllt alle Klischees des einfachen Dorfvereins. Jedes kleine Dorf hat auch einen Sportverein, wie das beschauliche und idyllische Weissach. Seit 1907 existiert in dieser verschlafenen Ortschaft der Turn- und Sportverein Weissach. Trotz eines teilweise schlechten Rufes, ist der TSV eine Gemeinschaft, an der Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene gerne teilhaben. Begonnen hatte alles 1907 mit männlichen Turnern, aber das war nicht mehr lange das Hauptaugenmerk als 1920 die Fußballabteilung gegründet wurde. 1921 bestritt die erste Weissacher Fußballmannschaft ihr erstes Spiel in Heimsheim gegen Münklingen. Seitdem wuchs die Fußballabteilung immens.

Heute verfügt der TSV über eine große Nachwuchsabteilung, die schon große Spieler wie Serge Gnabry und Paul Köhl hervorbrachte. Obwohl der Verein über eine gute Jugend verfügt, spielt die erste Mannschaft in der untersten Spielklasse, der Kreisliga B. Die zweite Mannschaft, welche einen sehr umstrittenen Ruf als sogenannte „aggressive Sauftruppe“ hatte, wurde erst vor kurzem aufgelöst. Die momentane sportlich schlechte Lage war nicht immer der Fall, so zählt zu den größten Erfolgen des Vereins die Aufstiege 1994 und 2001. Man spielte sogar zwischenzeitlich in der Kreisliga A.

In Weissach ist man sich aber längst sicher, dass man spätestens in ein paar Jahren an die alten Erfolge wieder anknüpfen kann.