Kernkraftwerk Fessenheim Ein Symbol des Atomzeitalters wird eingemottet

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Fessenheim war der erste Stein des Anstoßes für den Anti-Atom-Protest. Die Auseinandersetzungen um den französischen Pannenreaktor, der nun endgültig stillgelegt wird, haben eine ganze Ära geprägt und die politische Landschaft verändert.

Demonstranten am Atomkraftwerk Fessenheim im Jahr 2011. Foto: dpa/Patrick Seeger
Demonstranten am Atomkraftwerk Fessenheim im Jahr 2011. Foto: dpa/Patrick Seeger

Stuttgart - Die Botschaft ist nicht für alle leicht zu verstehen. Aber sie bleibt unverwüstlich: eingemeißelt in einen Findling, der als trotziges Monument am Rheinufer bei Wyhl platziert wurde. „Nai, hämmer gsait“, ist in den Felsblock eingemeißelt – ein alemannisches Veto. „Nein, haben wir gesagt“, heißt es übersetzt. Der Widerspruch galt und gilt der Atomenergie im Allgemeinen, dem geplanten Nuklearmeiler Wyhl unweit des Gedenkstein im Besonderen und letztlich auch dem ersten Stein des Anstoßes für den so verewigten Protest: dem Kernkraftwerk im nahen Fessenheim, das nun endgültig stillgelegt werden soll.

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