Was als ruhige Zugfahrt Richtung Schorndorf beginnt, endet in einer eskalierenden Auseinandersetzung zwischen einem Vater und einer Gruppe – die Bundespolizei ermittelt.
In einem Metropolexpress in Richtung Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) ist es am Samstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 39-jährigen Mann und einer größeren Gruppe von Personen im Alter von 26 bis 33 Jahren gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei war der 39-Jährige gegen 20 Uhr gemeinsam mit seinem einjährigen Kind im Zug unterwegs gewesen. Während der Fahrt soll es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, nachdem der Mann die Gruppe offenbar gebeten hatte, leiser zu sein. Im weiteren Verlauf soll ein Mitglied der Gruppe in den Kinderwagen gegriffen und das Kind im Gesicht berührt haben.
Polizei greift bei Zug-Auseinandersetzung in Schorndorf ein
Daraufhin eskalierte die Situation: Zwischen dem 39-Jährigen und der Personengruppe kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Am Bahnhof Schorndorf griffen alarmierte Einsatzkräfte der Landespolizei ein und kontrollierten die Beteiligten nach dem Halt des Zuges.
Schwer verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. Die Bundespolizei Stuttgart hat die Ermittlungen übernommen. Die genauen Abläufe und Hintergründe des Vorfalls sind derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Untersuchungen. Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0711/55049-1020 oder per E-Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de entgegen.