Zusammenschluss in der Jugend Aus drei Handball-Clubs entsteht HT Heckengäu

Noch spielen die Männer des SV Magstadt und der SpVgg Renningen (Foto von 2018) gegeneinander – das könnte sich in ein paar Jahren ändern. Foto: Andreas Gorr/Andreas Gorr

Die Handballer der SpVgg Renningen, SKV Rutesheim und des SV Magstadt gehen bei der Jugend einen gemeinsamen Weg – es könnte eine Blaupause für den Aktivenbereich werden.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Ende des vergangenen Jahres gab es den ersten Kontakt, im Februar und März folgten ein paar Gespräche – und Anfang Juni wurde das gemeinsame Baby der SpVgg Renningen, der SKV Rutesheim und des SV Magstadt geboren: Das Handball-Team Heckengäu, kurz HTH, wurde am Dienstag präsentiert. „Die drei Vereine waren sich schnell einig“, so Jürgen Widmann, der Handball-Abteilungsleiter der Renninger, „es gab dann noch einige Dinge zu klären, aber die stellten keine Probleme dar.“

 

Zunächst sind im HTH die Jugend-Mannschaften der drei Vereine zusammengeschlossen, zwischen zwölf und 14 Teams werden in den kommenden Saison an den Start in den verschiedenen Ligen geschickt. Die männlichen und weiblichen A-Junioren spielen in der Bezirksliga, die übrigen Jugendteams in der Bezirks- und Kreisklasse. „Unser Ziel ist“, sagt Jürgen Widmann, „die talentierten Spieler der drei Clubs der verschiedenen Altersjahrgänge in einer Mannschaft zu konzentrieren.“ Eine sogenannte Win-win-Situation. Den stärkeren Spielern wird die Chance geboten, ein schlagkräftiges Team zu formen und gemeinsam nach höheren Zielen zu streben, die nicht ganz so starken erhalten in den zweiten Mannschaften so ausreichend Spielzeit auf dem Feld.

Die aktiven Teams könnten folgen

Nun hätten die Vereine auch eine JSG Heckengäu (Jugend-Spielgemeinschaft) gründen können, doch der Name war schnell tabu – die Verantwortlichen blickten schon weiter in die Zukunft. Die HT Heckengäu im Jugendbereich könnte ein Vorläufer sein. „Wir wollen nicht ausschließen“, sagt Widmann, „dass sich die Abteilungen der drei Vereine in ein, zwei Jahren auch im Aktivenbereich zum HTH zusammentun.“ Bei der Jugend soll das neue Konstrukt an den Start gehen, um Stärken und Schwächen auszuloten. „Die Fusion bei den Aktiven ist eine größere Hausnummer“, betont Widmann.

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