Zuschuss für Hallen- und Freibad in Winnenden Das Wunnebad kann modernisiert werden

Von fro 

Der Bund unterstützt den Umbau des 28 Jahre alten Hallen- und Freibads in Winnenden mit 3,5 Millionen Euro. Nun soll unter anderem ein neues 25-Meter-Becken realisiert werden.

Das Wunnebad soll unter anderem eine weitere 25-Meter-Bahn bekommen. Foto: Gottfried Stoppel
Das Wunnebad soll unter anderem eine weitere 25-Meter-Bahn bekommen. Foto: Gottfried Stoppel

Winnenden - Jetzt ist es amtlich: Das Winnender Wunnebad kann saniert, modernisiert und erweitert werden. Laut einer Mitteilung der Stadt Winnenden hat der Bund dazu Fördermittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro zugesagt. In dem Winnender Hallen- und Freibad, das vor 28 Jahren erstmals seinen Betrieb aufgenommen hat, ist unter anderem ein weiteres Innenschwimmbecken mit einer Bahnlänge von 25 Metern geplant. Auch das Foyer, die Gastronomie und die Umkleiden des Freibades sowie der Saunabereich sollen umgebaut werden.

Baustart voraussichtlich Juli 2021

Nach der Zusage arbeite die Geschäftsführung der Stadtwerke nun an einem „finanzierbaren Gesamtplan“, der in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt werde, so die Stadtverwaltung. Sobald der Gemeinderat diesem zustimme, könne die Baumaßnahme vorbereitet und begonnen werden.

Der erste Bauabschnitt starte dann voraussichtlich im Juli des kommenden Jahres mit dem Abriss und der Neuerrichtung der Freibadumkleidebereichs und des Sanitärtrakts sowie mit der Modernisierung des Eingangsbereichs. Darauf soll im zweiten Bauabschnitt die Ergänzung der Badehalle inklusive notwendiger Nebenräume und in einem dritten Bauabschnitt die Optimierung der Verwaltungs- und Lagerräume und die Neuordnung der Parkplätze sowie die Schaffung zusätzlicher Fahrradstellplätze folgen. Läuft alles nach Plan, könnte die Sanierung Ende 2023 abgeschlossen sein.

Langes Antragsverfahren

Um von dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ partizipieren zu können, hatte die Stadt bereits im August 2018 erste Projektskizzen eingereicht. Es folgte ein langwieriges Beantragungsverfahren mit persönlicher Vorsprache beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn, wie der Winnender Finanzdezernent Jürgen Haas berichtet. Jetzt ist der Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth bester Dinge: „Durch den positiven Förderbescheid kommen wir nun einen großen Schritt weiter, um das Vorhaben auch wirtschaftlich stemmen zu können.“