Zwei neue EM-Spots im Kessel EM-Pop-ups in der Innenstadt

Zwei neue Pop-ups haben passend zur EM 2024 in der Stuttgarter Innenstadt eröffnet. Foto: Stadtkind/Petra Xayaphoum

Wer nicht in den vollen Fanzones der Stadt die Spiele der EM 2024 schauen möchte, der oder die hat in Stuttgart zahlreiche andere Möglichkeiten. Wir haben zwei neue EM-Pop-ups in der Innenstadt ausgecheckt.

Stadtkind: Petra Xayaphoum (px)

Ja, (fast) die ganze Stadt ist ein Stadion: Neben den offiziellen Fanzones zeigen auch zahlreiche Restaurants und Kneipen die Fußballspiele der EM 2024. Manch einer hat sich sogar extra einen Großbildfernseher rangeschafft, um Gäst:innen und Belegschaft zufrieden zu stellen.

 

Neben diesen Spots haben in der Innenstadt aber auch noch zwei neue EM-Pop-ups in den hiesigen Einkaufszentren eröffnet. Nummer Eins ist eine Beach Bar vor dem Gerber, wo sich früher der Außenbereich des Rothaus Brauhauses befand. Der Spot, der rund hundert Leute fasst, wird von der Schräglage betrieben. Heißt: Ganz so old-school-Biergarten-mäßig ist es hier nicht. Neben Palettenmöbeln wurden zwei kleine Sand-Areas aufgeschippt, darauf fläzt man auf Liegestühlen in der Sonne oder unterm Sonnenschirm.

Ein großer Flachbildfernseher befindet sich im hinteren Bereich, darauf werden die EM-Spiele übertragen. Da die großen Sonnenschirme zwar Licht, aber keinen Regen fernhalten, ist die Beach Bar nur bei gutem Wetter geöffnet. Dann aber täglich, von 15 bis 23 Uhr. Außerdem spielt das Schräglage-Team mit dem Gedanken, sonntags entspannte Day Partys mit Musik und Specials zu veranstalten. „Da sind wir gerade noch in der Planung, da das hier alles relativ spontan zustande gekommen ist“, sagt Christopher Warstat von der Schräglage. „Genaueres erfährt man auf jeden Fall zeitnah auf unseren Sozialen Medien.“

Bier gibt’s auf der ehemaligen Rothaus-Brauhaus-Terrasse nicht von besagter badischer Biermacherei, sondern von der hauseigenen Brauerei der Schräglage in Leonberg, dem Brow. Zwei Sorten haben sie neben verschiedenen Spritz‘, Weinen und Softdrinks im Gepäck: Helles und Lager. „Vorerst ist die Beach Bar nur für den Zeitraum der EM 2024 geplant“, sagt Schräglage-Club-Betriebsleiter Ersin Fidan. „Aber mal schauen, wie das Projekt anläuft – vielleicht bleibt sie auch darüber hinaus.“

Neben der Schräglage Beach Bar am Gerber hat auch in der Calwer Passage ein weiteres Pop-up-Konzept anlässlich der EM 2024 in Stuttgart eröffnet. Das „EM Pop-up Studio“ zwischen der Fotogalerie „Yellow Corner“ und dem Skandi-Store der Stuttgarterin Smilla Schülke, Smilhus, wird betrieben von Barry Hackh. Der KMR-Agentur-Geschäftsführer kommt selbst aus einer Stuttgarter Gastro-Familie, das Elternpaar wird einigen aus dem beliebten portugiesischen Restaurant „Tasca im Feui“ in Stuttgart-Ost bekannt sein.

Das Studio, das auch einen Außenbereich (mit Fernseher!) zur Theodor-Heuss-Straße hin hat, bietet Platz für rund 200 Fans; sämtliche Spiele werden auf mehreren Bildschirmen übertragen. Ein Speiseangebot gibt es nicht, aber für Kaffee-Spezialitäten und alkoholische sowie nicht-alkoholische Getränke unterschiedlichster Couleur ist gesorgt. „Ich persönlich empfehle den Aperol Sour“, verrät die Servicekraft. Mindestens bei allen Deutschland-Spielen legt außerdem ein DJ im Inneren des Ladens auf und heizt dem Publikum ein.

Neben der Musik und den Spielen selbst sorgt auch ein kleines Tor für Unterhaltung. Reservierungen werden nicht angenommen. Und nach der EM macht das Pop-up auch wieder dicht.

Schräglage EM Pop-up, Gerber, Sophienstr. 21, Stuttgart-Mitte, tägl. 15-23 Uhr (bei gutem Wetter)

EM Pop-up Studio, Calwer Passage, Rotebühlplatz 20A (zwischen Yellow Corner und Smilhus), Stuttgart-Mitte, Mo-Do 14-1, Fr-So 14-3 Uhr

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