Zwei Mal VfB Stuttgart gegen HSV Das hat sich der VfB für seine Fans in Hamburg ausgedacht

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Was macht man als VfB-Fan, wenn sein Verein innerhalb von drei Tagen gleich zwei Mal in Hamburg spielt? Viele Fans entscheiden sich wohl für einen Kurzurlaub in der Hansestadt. Die VfB-Fanbeauftragten haben sich etwas Passendes ausgedacht.

Zwei Mal HSV hintereinander: Für die VfB-Fans gibt es daher in Hamburg ein Extra-Angebot. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Zwei Mal HSV hintereinander: Für die VfB-Fans gibt es daher in Hamburg ein Extra-Angebot. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Stuttgart/ Hamburg - Die Fans des VfB Stuttgart erwartet in den kommenden Tagen ein Hamburg-Doppelpack. Los geht es am Samstag, wenn der VfB im Volksparkstadion in der Liga auf den HSV trifft (13 Uhr/ Liveticker). Nur drei Tage später müssen die Schwaben im DFB-Pokal wieder gegen die Hamburger ran (18.30 Uhr).

Für viele der insgesamt über 9000 mitreisenden VfB-Fans stellt sich da wohl die Frage: Dort bleiben oder hin- und herfahren? Immerhin liegen fast 700 Kilometer zwischen den Städten. Laut Antje Büscher-Tittes, Fanbeauftragte des VfB, nutzen sehr viele der Fans die Herbstferien und verbinden die beiden VfB-Spiele in einer attraktiven Stadt zu einem Kurzurlaub.

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Speicherstadt, Landungsbrücken, Schanzenviertel oder Reeperbahn: Natürlich hat Hamburg auch so einiges zu bieten. Aber auch der VfB hat sich ein kleines Programm für die besondere Liga-Pokal-Konstellation überlegt: „Wir haben mitbekommen, dass viele VfB-Fans in Hamburg bleiben und haben gemeinsam mit dem Fanprojekt eine Stadtführung am Dienstag organisiert“, so Büscher-Tittes. Innerhalb von nur zwei Stunden sei die Tour mit dem Motto „Kickerkult und Kiezgeschichten“ ausgebucht gewesen.

Fan-Angebote beim VfB nichts Neues

Nach dem Ligaspiel am Samstag wird es zudem einen Treffpunkt in der Bar der Astra-Brauerei auf Pauli für alle interessierten VfB-Fans geben.

Dass es solche Angebote auch abseits des Fußballs gibt, ist beim VfB nichts Neues. „Letzte Saison hatten wir beim Auswärtsspiel gegen Hertha mit dem Besuch des jüdischen Museums ebenfalls ein kulturelles Angebot für die mitgereisten Fans“, so Büscher-Tittes. Es komme aber natürlich immer auf die Terminierung der Partie, das Anreiseverhalten der Fans und die Stadt an, ob ein solches Angebot zustande käme.