Zweites Stuttgarter Mofarennen Mit Zweitaktern über matschige Strecken

Von Ina Schäfer 

Beim zweiten Stuttgarter Mofarennen sind knapp dreißig Teams gegeneinander angetreten – in der Original-Klasse, aber auch in getunter Version.

Der Spaß steht im Vordergrund beim Mofarennen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko 29 Bilder
Der Spaß steht im Vordergrund beim Mofarennen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Schon von weitem ist das Knattern der Motoren zu hören, Benzingeruch liegt in der Luft: beim zweiten Stuttgarter Mofarennen sind am Samstag knapp dreißig Teams gegeneinander angetreten. Dafür ist vor Weitmanns Waldheim, der Vereinsgaststätte des SV Heslach unter dem Birkenkopf, eine Rennstrecke aufgebaut worden. „Im Vergleich zu anderen Mofarennen ist unsere Strecke eher klein, trotzdem bekommen wir nur positive Resonanz von unseren Teilnehmern“, sagt Stefan Lendl. Gelobt würden die Fairness, die Hilfsbereitschaft untereinander, die gute Stimmung – nennenswerte Unfälle seien bisher nie passiert.

Lendl ist Streckensprecher und einer der Organisatoren des Stuttgarter Mofarennens. Die Idee entstand aus einer Bierlaune heraus. „Ich fahre inzwischen Motorrad, aber wir alle sind mit dem Mofa eingestiegen und hatten noch eines im Keller stehen“, sagt Lendl. So geht es auch vielen der Teilnehmer, die ihre Teams „Die Zauberflöte“, „Rich Bitch“ oder „Kolbenfresser“ genannt haben. Auf einem kleinen Platz vor der Rennstrecke haben sie ihre Zelte aufgebaut, warten in Liegestühlen auf ihren Start, oder putzen nach den Runden den Schlamm von ihren Zweitaktern.

In diesem Jahr haben doppelt so viele Teams teilgenommen

Das privat organisierte Mofarennen kommt gut an: in diesem Jahr haben doppelt so viele Teams teilgenommen wie im Jahr zuvor. Gestartet wurde in zwei Klassen, in der Tuning-Klasse, in der es schneller und rasanter zu Sache geht, und in der Original-Klasse, in der die alten Kisten über die Strecke zuckeln. Vor allem in letzterer soll es vor allem um den Spaß gehen. „Mit den alten Mofas über die Strecke zu fahren, ist natürlich eine Gaudi“, sagt Lendl. Das Rennen solle in erster Linie Spaß machen. Und das nicht nur den Mofafahrern, sondern auch den zahlreichen Besuchern, die sich am Streckenrand drängeln und den Teilnehmern zujubeln.

Auch Caro Wölfl und ihr Ehemann Udo, sowie Lars Barteit haben ihren ganz persönlichen Fanclub mitgebracht. Mit ihrem Team „Green Hornet Racing Team“, das aus einer Gruppe von fünf Freunden besteht, sind sie in diesem Jahr schon zum zweiten Mal an den Start gegangen. „Das macht einfach Spaß mit dem Mofa über die Strecke zu rasen“, sagt Lars Barteit. Im vergangenen Jahr haben sie noch den dritten Platz in der Original-Klasse belegt, in diesem Jahr ist es nur der zwölfte Rang geworden. Grund genug, im kommenden Jahr wieder anzutreten.

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