Trümmerfeld auf der Südrandstraße: Die Polizei mutmaßt, der Verursacher könnte das Rotlicht einer Ampel missachtet haben.

Leonberg: Marius Venturini (mv)

In Leonberg ist es am Montagmittag zu einem schweren Unfall gekommen. An der Kreuzung der Berliner Straße mit der Südrandstraße krachten gegen 12.15 Uhr insgesamt drei Autos ineinander.

 

Ein 29 Jahre alter Mann befuhr mit seinem VW Passat die Kreisstraße 1011 von der Autobahnanschlussstelle Leonberg-Ost kommend in Fahrtrichtung Anschlussstelle Leonberg-West. Wie die Polizei berichtet, dürfte er den derzeitigen Ermittlungen zufolge mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein.

Rotlicht missachtet und in Fiat gekracht

Er übersah beim Passieren der Einmündung zur Berliner Straße das für ihn geltende Rotlicht. In der Folge kollidierte er mit dem Fiat einer 34-Jährigen, die bei Grün von der Berliner Straße kommend nach links abbiegen wollte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW über eine Verkehrsinsel auf die Gegenspur geschleudert und stieß dort mit einem VW ID.7 zusammen.

Alle fünf Personen im VW Passat wurden verletzt. Neben dem Fahrer saßen lUt Polizei ein Beifahrer sowie zwei Mitfahrerinnen und ein Kleinkind im Auto, die alle nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht angegurtet waren. Auch die Frau im Fiat und der Mann im VW ID.7 erlitten Verletzungen.

Führerschein des 29-Jährigen wird beschlagnahmt

Die Verletzten wurde alle vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Die drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Führerschein des 29-Jährigen wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Während der Aufräum- und Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn teilweise gesperrt werden.