Zwischenfall in Winnenden Nach Anruf: Polizei stoppt S-Bahn

Ein Bewaffneter in der S-Bahn, blank liegende Nerven – oder ein schlechter Scherz? Die Polizei ermittelt jetzt. Foto: geschichtenfotograf.de
Ein Bewaffneter in der S-Bahn, blank liegende Nerven – oder ein schlechter Scherz? Die Polizei ermittelt jetzt. Foto: geschichtenfotograf.de

Am Dienstagabend meldet ein S-Bahn-Fahrgast, ein Bärtiger in Gewand und mit Gewehr sei in die S 3 eingestiegen. Polizisten finden im Zug niemanden – doch auf Überwachungsbildern ist ein Mann zu sehen, auf den die Beschreibung passt.

Winnenden - Nach dem Anruf eines Fahrgastes ist am Dienstagabend eine S-Bahn der Linie S 3 am Winnender Bahnhof (Rems-Murr-Kreis) von Landes- und Bundespolizisten angehalten und durchsucht worden. Ein Anrufer hatte gegen 21.30 Uhr gemeldet, ein bärtiger Mann mit langem Gewand, Kopfbedeckung und einem gewehrähnlichen Gegenstand sei in Bad Cannstatt in die Bahn eingestiegen.

Gegen 22.15 Uhr durfte der Zug weiterfahren – die Polizei hatte weder in der Bahn noch im Stuttgarter Stadtgebiet oder an Bahnhöfen Verdächtiges entdecken können. Doch laut einer Sprecherin der Bundespolizei sind Ermittler bei der Sichtung von Videomaterial aus den Überwachungskameras fündig geworden: Darauf sei tatsächlich ein Mann zu sehen, auf den die Beschreibung passe. „Er hat auch einen langen Gegenstand dabei – es lässt sich aber nicht sagen, worum es sich dabei handelte“, so die Sprecherin. Der Mann trage ein langes Gewand, eine ungewöhnliche Kopfbedeckung und sei am Bahnhof Waiblingen ausgestiegen. Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0711 / 87 03 50 entgegen.




Unsere Empfehlung für Sie