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Beruf&Karriere

Maler Kupka in Uhingen: "Wollte mein eigener Chef sein"

Maler-Meister Moritz Kupka hat seinen Traum verwirklicht und seine Firmengründung gut vorbereitet

Maler Kupka in Uhingen: "Wollte mein eigener Chef sein"

Viel unterwegs: Moritz Kupka Foto: Privat

Handwerkliches Arbeiten war schon immer mehr als nur ein Hobby für Moritz Kupka. Nach dem Schulabschluss startete er mit einer Lehre seine Karriere im Handwerk und war zunächst in der Metallbranche tätig. Im familiären Umfeld kam er dann mit dem Beruf des Malers und Lackierers in Kontakt. „In dem Malereibetrieb der Freundin meines Vaters habe ich gesehen, wie vielfältig die Arbeit ist“, blickt der heute 26-Jährige zurück. Er begann die dreijährige Ausbildung zum Maler und Lackierer. 2021 folgte dann die Vorbereitung auf die Meisterprüfungen, die er in diesem Jahr erfolgreich abschloss. „Viele wissen gar nicht, wie vielfältig die Tätigkeit als Maler und Lackierer ist“, zeigt sich Moritz Kupka begeistert. „Wir sehen jeden Abend, was wir geleistet haben und freuen uns, wenn der Kunde mit unserer Arbeit und dem Ergebnis zufrieden ist.“ 

Mit seinen Fähigkeiten hat sich der frisch gekürte Meister mittlerweile selbständig gemacht und das Unternehmen Maler Kupka in Uhingen gegründet. „Ich wollte etwas aus eigener Kraft erreichen und mein eigener Chef sein“, erzählt er stolz. „Im Handwerk ist der Schulabschluss egal, viel wichtiger sind Disziplin und Wille.“ Vor der Selbstständigkeit sammelte er als Fachkraft in leitender Funktion Führungserfahrung und brachte bereits viele Qualifikationen für den eigenen Betrieb mit. Parallel zum Job arbeitete er an der Firmengründung, schrieb einen Businessplan und sprach mit den Banken. 

Nachdem Moritz Kupka von dem erfolgreichen Abschneiden bei den Meisterprüfungen erfahren hatte, nahm er auch das Beratungsangebot der Handwerkskammer zur Existenzgründung in Anspruch. Hier wurden verschiedene Möglichkeiten und notwendige Anforderungen aufgezeigt, darüber hinaus vermittelte das Starter-Center der Handwerkskammer unter anderem wichtige Informationen zu Themen wie Gründungsformalitäten oder notwendigen Versicherungen. Der Start in die Selbstständigkeit war anschließend gut vorbereitet und seit kurzem ist Moritz Kupka für seinen Malerbetrieb von morgens bis abends unterwegs. „Die Arbeit ist sehr zeitintensiv“, berichtet der Gründer aus seinem Alltag. „Derzeit bin ich noch allein und habe über Kontakte schon einige Aufträge bekommen.“ Die Ziele für die Zukunft sind aber schon definiert. „Das Unternehmen soll wachsen“, plant der Jungunternehmer. „In fünf Jahren möchte ich mehrere Mitarbeiter, gerne auch Azubis und ein gut laufendes Geschäft haben.“ brbo

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