STZ+STZ+Architektur in Stuttgart
: So wohnt es sich in einer stilechten Stuttgarter Villa aus den 70ern

Eine Frau zieht zurück in ihr Stuttgarter Elternhaus und saniert den Betonbau aus den 1970ern. Wie lebt es sich in so einem Architektenhaus mit eigener Zahnradbahn?
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Das von Klaus Franz 1969 entworfene Haus in Stuttgart.

    Valentin Wormbs/büro für architektur/KI/Midjourney/Montage: Ruckaberle
  • Das 1969 fertiggestellte Wohnhaus in Stuttgart von Klaus Franz wurde jüngst saniert und leicht umgebaut von Architekt Matthias Ludwig.

    Valentin Wormbs/bfa – büro für architektur
  • Grüne Türen und Fenster hat Klaus Franz in all seinen Gebäuden verwendet. Die Farben an den Betonwänden (die die Treppe rahmen) sind original erhalten.

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  • Treppenaufgang mit Durchblick und . . .

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  • . . . weiter führt die nächste Treppe hinauf bis ins oberste Geschoss. Man beachte die aparte Farb- und Materialkombination.

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  • Und hier befindet man sich nach dem Erklimmen der letzten Treppe: Fotografiert direkt nach der Aufarbeitung des Bodens und der Decke sowie der frisch gestrichenen Fensterrahmen (die Gläser wurden ausgetauscht). Im Regal stehen längst wieder die Bücher der zwei Bewohner.

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  • In den Hang hineingebaut: das Schwimmbad.

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  • Die Wasserleitungen wurden im Bad ausgetauscht. Es ließe sich der Bereich auch zur Küchenzeile umbauen, wenn man Teile des Wohnbereiches auf der Etage als eine kleine Wohnung abtrennen würde.

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  • Die Badewanne wich einer Dusche, die von jener im Schwimmbad inspiriert ist, und einem weiteren WC.

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  • Die Küche mit original Bodenfliesen und Einbaumöbeln sowie . . .

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  • . . . Durchreiche (inklusive oben Stauraum für Geschirr) hin zum . . .

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  • . . . Essbereich. Die breiten Schiebetüren führen ins Freie. Noch nicht im Bild: Esstisch mit Stühlen.

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  • Interessante Sichtachsen.

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  • Das Haus von früher und . . .

    bfa – büro für architektur
  • . . . im Jahr 2025. Der Betonbau hat sich gut gehalten und steht unter Denkmalschutz. Die Villa kann leicht von einem Zwei- in ein Dreifamilienhaus umgebaut werden. Auch Flexibilität sorgt für die Langlebigkeit eines Gebäudes, weil es sich den Bedürfnissen der Nutzer anpasst.

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  • Neu sind die Photovoltaik-Dachschindeln – der erzeugte Strom wird für die Wärmepumpe verwendet.

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  • Platzsparende Planung. Die zwei Kinderzimmer wurden zu einem größeren Raum zusammengelegt. Hier die Ansicht mit geschlossenen Schiebetüren . . .

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  • . . . und mit geöffneten. Der Raum ließe sich leicht in zwei kleine Zimmer zurückumwandeln. Wer sich bezüglich der Materialwahl an ein öffentliches Gebäude erinnert fühlt – Klaus Franz hat neben Wohnhäusern und einer Kirche auch Gemeindezentren geplant. Wohnlich ist es in diesem Haus dennoch – der Fotograf kam bevor die Möbel nach der Sanierung wieder eingezogen sind.

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  • Rückansicht. Von der Terrasse aus geht es in den Garten. Die Betonvilla kann leicht von einem Zwei- in ein Dreifamilienhaus umgebaut werden. Auch Flexibilität sorgt für die Langlebigkeit eines Gebäudes, weil es sich den Bedürfnissen der Nutzer anpassen kann.

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