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  1. Stuttgart
  2. Nie gesehene Bilder vom Bau des Fernsehturms – „Hut ab vor diesen Männern“

70 Jahre Stuttgarter Fernsehturm Nie gesehene Bilder vom Bau des Fernsehturms – „Hut ab vor diesen Männern“

20 Monate dauerte es, den Stuttgarter Fernsehturm zu bauen. Das Degerlocher Unternehmen Gustav Epple hat unzählige Fotos, die den Bau dokumentieren. Für uns wurde das Archiv geöffnet.

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35 Bilder
„Da überlegt man sich schon, ob man zum Vespern wieder hinuntersteigt.“
Foto Gustav Epple

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„Da überlegt man sich schon, ob man zum Vespern wieder hinuntersteigt.“
10. Juli 1954: Die Baugrube wird ausgehoben – sie hat einen Durchmesser von 32 Metern...
Foto Gustav Epple

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10. Juli 1954: Die Baugrube wird ausgehoben – sie hat einen Durchmesser von 32 Metern...
... und wird acht Meter tief.
Foto Gustav Epple

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... und wird acht Meter tief.
16. Juli 1954: Die Baugrube nimmt Formen an.
Foto Gustav Epple

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16. Juli 1954: Die Baugrube nimmt Formen an.
29. Juli 1954: Die Arbeiter beginnen...
Foto Gustav Epple

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29. Juli 1954: Die Arbeiter beginnen...
... mit dem Fundament.
Foto Gustav Epple

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... mit dem Fundament.
30. Juli 1954: Viel Material muss verräumt werden.
Foto Gustav Epple

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30. Juli 1954: Viel Material muss verräumt werden.
Aus Holz wird die Verschalung gebaut.
Foto Gustav Epple

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Aus Holz wird die Verschalung gebaut.
2. August 1954: Hier scheint die Sonne – aber ein verregneter Sommer macht den Arbeitern zu schaffen.
Foto Gustav Epple

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2. August 1954: Hier scheint die Sonne – aber ein verregneter Sommer macht den Arbeitern zu schaffen.
32 Bautage verliert man, weil es so oft regnet.
Foto Gustav Epple

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32 Bautage verliert man, weil es so oft regnet.
4. August 1954: Dass niemand auf der Baustelle einen Helm trägt – ...
Foto Gustav Epple

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4. August 1954: Dass niemand auf der Baustelle einen Helm trägt – ...
... heute wäre das undenkbar.
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... heute wäre das undenkbar.
6. August 1954: In die Kreisringplatte werden starke Stahlseile einbetoniert.
Foto Gustav Epple

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6. August 1954: In die Kreisringplatte werden starke Stahlseile einbetoniert.
Auf dieser Platte wird nämlich später die ganze Last der Kegelschale und des Turms stehen.
Foto Gustav Epple

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Auf dieser Platte wird nämlich später die ganze Last der Kegelschale und des Turms stehen.
9. August 1954: Die Stuttgarter Nachrichten schreiben: „Die Fundamentierung für dieses Projekt wird begreiflicherweise die längste Zeit in Anspruch nehmen – aber dann wird der Turm jeden Tag um einige Meter in die Höhe wachsen.“
Foto Gustav Epple

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9. August 1954: Die Stuttgarter Nachrichten schreiben: „Die Fundamentierung für dieses Projekt wird begreiflicherweise die längste Zeit in Anspruch nehmen – aber dann wird der Turm jeden Tag um einige Meter in die Höhe wachsen.“
19. August 1954: „Arbeiter klettern über die kunstvoll zusammengefügten Balken und nageln die Schalbretter fest“, schreibt die StN.
Foto Gustav Epple

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19. August 1954: „Arbeiter klettern über die kunstvoll zusammengefügten Balken und nageln die Schalbretter fest“, schreibt die StN.
25. August 1954: Der Turmsockel mit Verschalung...
Foto Gustav Epple

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25. August 1954: Der Turmsockel mit Verschalung...
... und – zwei Wochen später, am 13. September 1954, ohne.
Foto  

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... und – zwei Wochen später, am 13. September 1954, ohne.
Dutzende Arbeiter von Gustav Epple und Wayss & Freytag sind auf der Baustelle beschäftigt – ein StN-Reporter bemerkt, man höre alle Dialekte und viele Sprachen.
Foto Gustav Epple

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Dutzende Arbeiter von Gustav Epple und Wayss & Freytag sind auf der Baustelle beschäftigt – ein StN-Reporter bemerkt, man höre alle Dialekte und viele Sprachen.
15. September 1954: Gearbeitet wird in Ringen – die Arbeiter bauen eine Verschalung aus Stahlplatten, in die der Beton gegossen wird. Wenn der Ring durchgehärtet ist, beginnt das gleiche Spiel wieder von vorn. Stahlstäbe geben Stabilität.
Foto Gustav Epple

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15. September 1954: Gearbeitet wird in Ringen – die Arbeiter bauen eine Verschalung aus Stahlplatten, in die der Beton gegossen wird. Wenn der Ring durchgehärtet ist, beginnt das gleiche Spiel wieder von vorn. Stahlstäbe geben Stabilität.
28. Oktober 1954: Nach dem zeitaufwendigen Fundament geht es schneller – wie eine „überdimensionierte Plakatsäule“ sehe der Turm aus, schreibt ein Reporter. Jeden Tag wächst der Turm jetzt 1,25 Meter.
Foto Gustav Epple

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28. Oktober 1954: Nach dem zeitaufwendigen Fundament geht es schneller – wie eine „überdimensionierte Plakatsäule“ sehe der Turm aus, schreibt ein Reporter. Jeden Tag wächst der Turm jetzt 1,25 Meter.
1. Dezember 1954: Jeder Betonring ist ein wenig kleiner als der vorherige, so dass sich der Turmschaft elegant verjüngt.
Foto Gustav Epple

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1. Dezember 1954: Jeder Betonring ist ein wenig kleiner als der vorherige, so dass sich der Turmschaft elegant verjüngt.
21. Dezember 1954: Mitte Dezember ist der Turm 115 Meter hoch und auch aus dem Kessel gut zu sehen. Damit beginnen die Fragen: Steht der Turm gerade?
Foto Gustav Epple

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21. Dezember 1954: Mitte Dezember ist der Turm 115 Meter hoch und auch aus dem Kessel gut zu sehen. Damit beginnen die Fragen: Steht der Turm gerade?
21. April 1955: Auf 135 Metern endet der Schaft und der Turmkorb beginnt.
Foto  

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21. April 1955: Auf 135 Metern endet der Schaft und der Turmkorb beginnt.
Die Männer arbeiten in luftiger Höhe – ungesichert.
Foto Gustav Epple

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Die Männer arbeiten in luftiger Höhe – ungesichert.
Hoch über Stuttgart weht ein eisiger Wind.
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Hoch über Stuttgart weht ein eisiger Wind.
„Hut ab vor diesen Männern“, schreibt der Reporter.
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„Hut ab vor diesen Männern“, schreibt der Reporter.
„Für die Arbeiter beginnt der Tag mit Frühsport: Rund 500 Leitersprossen wollen erklettert sein, bis man am Arbeitsplatz ist.“
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„Für die Arbeiter beginnt der Tag mit Frühsport: Rund 500 Leitersprossen wollen erklettert sein, bis man am Arbeitsplatz ist.“
Schwindelfreiheit dürfte ein Muss gewesen sein.
Foto Gustav Epple

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Schwindelfreiheit dürfte ein Muss gewesen sein.
14. Juni 1955: Viel wird darüber diskutiert, ob der Fernsehturm schwankt. Aber selbst der stärkste Orkan, sagen die Konstrukteure, könnte den Turm nicht zum Knicken bringen.
Foto Gustav Epple

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14. Juni 1955: Viel wird darüber diskutiert, ob der Fernsehturm schwankt. Aber selbst der stärkste Orkan, sagen die Konstrukteure, könnte den Turm nicht zum Knicken bringen.
Während unten darüber diskutiert wird, ob der Fernsehturm nun schön modern oder ein „Schandmal“ ist, ...
Foto Gustav Epple

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Während unten darüber diskutiert wird, ob der Fernsehturm nun schön modern oder ein „Schandmal“ ist, ...
... wird oben stoisch weitergebaut.
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... wird oben stoisch weitergebaut.
25. Juni 1955: Der Blick nach unten offenbart, wie hoch man inzwischen ist.
Foto Gustav Epple

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25. Juni 1955: Der Blick nach unten offenbart, wie hoch man inzwischen ist.
20. August 1955: An der Kanzel des Fernsehturms wird letzte Hand angelegt.
Foto Gustav Epple

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20. August 1955: An der Kanzel des Fernsehturms wird letzte Hand angelegt.
23. September 1955: So kennen wir ihn, den Fernsehturm. Rot-weiß-rot musste er nicht angestrichen werden, die Flugzeuge warnten Lichter. Einen guten Monat später nahm der Stuttgarter Fernsehturm, der erste seiner Art weltweit, den Betrieb auf.
Foto Gustav Epple

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23. September 1955: So kennen wir ihn, den Fernsehturm. Rot-weiß-rot musste er nicht angestrichen werden, die Flugzeuge warnten Lichter. Einen guten Monat später nahm der Stuttgarter Fernsehturm, der erste seiner Art weltweit, den Betrieb auf.
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